Humor: Ober, bitte noch ein Pilz!

Von Hütchen in Ehningen, frischen Waldfrüchten und anderen Wortspielen

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    Ich glaub, mich tritt ein Pilz: Mancher Fußballrasen wird offensichtlich zu gut gedüngt... / Foto: atz

Von Michael Schwartz

Artikel vom 19. Juli 2019 - 18:30

EHNINGEN. Hütchen auf dem Fußballplatz sind etwas Alltägliches. Für Dribbelübungen, um ein Eckle abzustecken oder auch als Tormarkierung sind sie universell einsetzbar. Die kleinen Hütchen, die derzeit aus dem Rasen in Ehningen sprießen, sind hingegen weder neonfarben noch willkommen. Durch die - mittlerweile abgeklungene - Hitzewelle glich die Schalkwiese zuletzt eher einem Paradies für Pilzsammler. Nun könnte man entsprechend dem alten Sprichwort sagen, die Pilze beim TSV wachsen nach den Aufstiegen der ersten und zweiten Mannschaft eben in den Himmel. Oder sich fragen, ob die Pilze für den Gegner eine Spielklasse weiter oben nicht mehr ganz so hoch hängen. Auf jeden Fall müssen unterlegene Kontrahenten künftig in den sauren Pilz beißen. Und wenn die Teams mal eine Partie drehen, dann hat sich der Pilz gewendet. Vorige Saison jedenfalls, als die Ehninger Erste nur ein einziges Spiel verloren hat, war kein Pilz gegen sie gewachsen. Da war mit dem Topteam nicht gut Pilze essen. Wir könnten hier jetzt noch weiter mit abgewandelten Phrasen auf den Pilz klopfen. Aber damit würden wir keinen Pilztopf gewinnen. Vielleicht sind die kleinen Hütchen ja auch längst dem Rasenmäher des Platzwarts zum Opfer gefallen. Oder es gab inzwischen ein großes Saisoneröffnungsessen mit Semmelknödeln und Pilzragout. Das wüsste man spätestens dann, wenn der TSV seine Testspiele in Zukunft wegen Spielermangels absagen müsste. Eines jedenfalls steht fest: Die besten Kicker haben die dicksten Kartof... äh, Pilze.