Literaturklub stellt Wodin-Roman vor

Artikel vom 09. Juni 2019 - 13:12

SINDELFINGEN (red). Natascha Wodin ist die Tochter von Zwangsarbeitern aus der Ukraine. Wodin ist im Nachkriegsdeutschland aufgewachsen. Sie war eine Ausgestoßene, die nirgends dazugehörte, außer vielleicht, wie sie selbst sagt, zur alleruntersten Stufe der Gesellschaft. Später wird sie Schriftstellerin, veröffentlicht mehrere Bücher und erhält 2017 den Leipziger Buchpreis für ein Buch über ihre Mutter: "Sie kam aus Mariupol".

Ihre Mutter hat sich mit 36 Jahren das Leben genommen. Wer war sie? Was hat sie erlebt? Erst in fortgeschrittenem Alter beginnt Natascha Wodin zu recherchieren und kommt zu unerwarteten Ergebnissen.

Der Literaturklub Sindelfingen widmet sich am Montag, 17. Juni, um 19 Uhr dieser bewegenden Biografie. Die Lesung findet im Chorherrenhaus in der Stiftstraße 2/1 (Eingang auf der Rückseite) statt. Die Referentin ist Brigitte Dobler-Coyle.

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