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Singprojekt bis 2022 gesichert

Gemeinderat beschließt Fortsetzung - 10 000 Euro von der BBG

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    Spendenübergabe (von links): Musikschullehrer Clemens König, Alexander Groß von der Eichendorffschule, BBG-Geschäftsführer Rainer Ganske, Jasmin Kellermann von der Justinus-Kerner Schule und Musikschulleiter Rainer Kropf

Artikel vom 13. März 2019 - 16:18

BÖBLINGEN (mis/red). Der Fortbestand der "Singpause" ist bis ins Schuljahr 2021/2022 gesichert, und: neben der Eichendorff- und der Justinus-Kerner-Schule wird das Projekt ab dem kommenden Schuljahr auch in der Paul-Lechler-Schule angeboten. Das hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderates am Dienstag beschlossen.

Musikschulleiter Rainer Kropf, dessen Lehrer für das Angebot zuständig sind, warb bei den Gemeinderäten mit großer Begeisterung für die Singstunde. Singen, erzählte er, fördere nicht nur die Sprache und helfe, Kinder in die Gemeinschaft zu integrieren, sondern mache auch schlichtweg glücklich. Das habe eine wissenschaftliche Studie hervorgebracht.

Ziel der "Singpause" sei die musikalische Alphabetisierung in den Schulklassen. Durch das gemeinsame Singen würden emotionale und soziale Kernkompetenzen gestärkt. Deshalb sei es eine wichtige Sache, wenn in Zukunft drei Schulen, 24 Klassen und 600 Kinder in Böblingen von dem Projekt profitieren könnten. Dies, so Rainer Kropf, sei auch ein Standortfaktor für die Stadt.

Die Gemeinderäte waren derselben Meinung und gaben grünes Licht für eine Fortsetzung bis ins Jahr 2022. Dafür muss die Stadt pro Jahr rund 37 000 Euro für die Personalkosten investieren. Rainer Kropf versprach jedoch, diese Summe noch durch die Anwerbung von Sponsoren zu verringern. Oberbürgermeister Stefan Belz zeigte sich zufrieden mit der weiteren Förderung. "Damit bringen wir Beständigkeit in das Projekt", sagt er und hoffte, dass die Spendenbereitschaft auch in Zukunft anhält. Für das Jahr 2019 sind bisher 18 200 Euro eingegangen. Zuletzt von der Böblinger Baugesellschaft. Deren Geschäftsführer Rainer Ganske übergab jetzt einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro.

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