Belle Époque holt Konzert nach

Artikel vom 01. März 2019 - 17:30

LEONBERG (red). Die ursprünglich für 29. Januar geplante Veranstaltung musste krankheitsbedingt verschoben werden. Am Dienstag, 12. März, wird das Konzert des Ensembles Belle Époque nun im Theater im Spitalhof nachgeholt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Es ist ein in Deutschland bisher einmaliges Ereignis: Frühe Saxophonmusik, die auf Originalinstrumenten gespielt wird. Das Belle Époque Saxophonquartett mit Harald Schneider, Thomas Reil, Andreas Francke und Nikola Lutz hat sich diesem Thema verschrieben und lässt so die Geschichte des von Antoine-Joseph Sax erfundenen Instruments wieder lebendig werden - und das alles passenderweise in dem Jahr, in dem das Saxofon zum Instrument des Jahres gekürt wurde.

Auf dem Programm stehen unter anderem das erste noch erhaltene Originalwerk für Saxophonquartett, das "Premier Quatuor" von Jean-Baptiste Singelee, frühe Werke von Pierre Vellones sowie das Andante Cantabile von Tschaikowski. Begleitend wird die Geschichte des Saxophons und seines genialen Erfinders erzählt und durch einige besondere Instrumente veranschaulicht.

Nikola Lutz, Dozentin für klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, initiierte in Stuttgart das Saxophonfestival und gründete das Kollektiv für aktuelle Musik.

Harald Schneider war unter anderem mit dem Jugend Jazzorchester Baden-Württemberg, Tango International und Grupo Sal auf Tour.

Andreas Francke ist ein gefragter Solist im süddeutschen Raum. Vom Jazzduo bis hin zur Bigband, unter anderem das Jazzfactory Orchestra und die SWR Bigband, tritt er in unterschiedlichsten Konstellationen in Erscheinung. Seit 2014 ist er unter anderem Mitglied bei Grupo Sal.

Der Sammler, Musiker und Instrumentenbauer Thomas Reil spielt in verschiedenen Ensembles und Orchestern. Seine Sammlung umfasst mehrere hundert historische Klarinetten.

Karten gibt es beim i-Punkt im Rathaus und in der Stadthalle Leonberg. Kartenreservierungen werden unter Telefon (0 71 52) 99 01 40 2 und per Mail unter theater@leonberg.de entgegengenommen.
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