550 Euro für Unicef

Mildred-Scheel-Schüler verkaufen heiße Fair-Trade-Schokolade

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    Schüler der Mildred-Scheel-Schule verkaufen heiße Fair-Trade-Schokolade Foto: red

Artikel vom 14. Januar 2019 - 18:18

KREIS BÖBLINGEN (red/isa). Projektmanagement lernen - das war das Ziel im Wirtschaftsunterricht des ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums der Mildred-Scheel-Schule. Das diesjährige Thema: "Ausbeuterische Kinderarbeit".

In Gruppen mussten die Schüler eine thematisch passende Aktion planen. Den Erlös spendeten die Gymnasiasten an eine Einrichtung ihrer Wahl. Viele Ideen und insgesamt fünf Projekte sind im Rahmen dieser Unterrichtsstunden entstanden. "Unser fünfköpfiges Team hat zum Beispiel Spenden für Unicef gesammelt, um den Einsatz gegen Kinderarbeit zu unterstützen", erzählt der 17-jährige Robin Mannhorst, "wir haben uns Gedanken gemacht und entschieden, passend zu der kalten Jahreszeit heiße Schokolade zu verkaufen."

Neben dem Organisieren und Diskutieren im Unterricht, aber auch in der Freizeit, suchte das Team um Mannhorst auch nach Sponsoren. "Damit der Erlös am Ende so hoch wie möglich ist", erklärt der Schüler. An den zwei Verkaufstagen, einen in Schönaich und einen in Weil im Schönbuch, nahmen die Schüler 550 Euro ein. "Um acht Uhr ging der Verkauf los, davor haben wir dekoriert und die Schokolade warmgemacht", beschreibt der 17-Jährige. Wichtig sei ihnen dabei der Nachhaltigkeitsgedanke gewesen: "Die heiße Schokolade war natürlich Fair-Trade. Serviert haben wir sie in recycelbaren Bechern und mit wiederverwendbaren Bambusstrohhalmen."

Die Aktion habe den Schülern Spaß gemacht. "Anfangs hat es Überwindung gekostet, die Menschen anzusprechen", erinnert sich Robin Mannhorst, "manche waren sehr abweisend. Wir sind aber auch mit Menschen ins Gespräch gekommen und haben diskutiert. Das hat Spaß gemacht."

Die Mildred-Scheel-Schule bewirbt sich mit allen Projekten, die im Unterricht der Elftklässler entstanden sind, beim Aidlinger Schulwettbewerb "Fair is school".

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