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Poco-Häuser bekommen neuen Eigentümer

Österreichische XXXLutz-Gruppe übernimmt die 125 Filialen, darunter das Böblinger Haus im ehemaligen Hertie-Gebäude

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    Seit Juni 2017 betreibt Poco ein Einrichtungshaus im ehemaligen Hertie-gebäude / Foto: Bischof

Artikel vom 07. Dezember 2018 - 15:48

BÖBLINGEN (red). Das Poco-Einrichtungshaus in der Böblinger Unterstadt hat einen neuen Eigentümer - genauso wie die 124 anderen Poco-Häuser in Deutschland. Die XXXLutz-Gruppe, die vor acht Jahren bereits bei Gamerdinger auf der Böblinger Hulb eingestiegen war, übernimmt Poco mit mehr als 8000 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von etwa 1,6 Milliarden Euro. Dem Vernehmen nach ist aber kein Personalabbau geplant.

Nach der grundsätzlichen Einigung zwischen der XXXLUTZ-Gruppe und Steinhoff International Ende April wurden nun alle Details der Übernahme geklärt und die Verträge unterschrieben. Auch die Zustimmung des Kartellamtes sei bereits vorhanden, heißt es in einer Pressemitteilung des Möbelunternehmens.

Poco soll weiter als eigenständige Einheit innerhalb der XXXLutz-Gruppe mit eigenem Management geführt werden. Die Zentralen bleiben unverändert in Bergkamen und Hardegsen. "Mit dem neuen starken Partner werden wir die Preise weiter senken und damit am Markt weiter die Preise vorgeben", kündigt der Poco-Vorstandsvorsitzende Thomas Stolletz an.

Der Umsatz der XXXLutz-Gruppe steigt mit der Übernahme auf 5,8 Milliarden Euro, die Mitarbeiteranzahl beträgt nunmehr mehr als 30 000. Die zahl der Filialen erhöht sich auf über 385. In Deutschland werden aktuell 46 XXXLutz-Einrichtungshäuser und 39 Mömax-Trend-Mitnahme-Märkte betrieben. "Wir werden auch 2019 in Deutschland wachsen und unsere Gruppe weiter stärken", sagt Alois Kobler, verantwortlicher XXXLutz-Geschäftsführer.

Die Gruppe ist in Böblingen längst keine Unbekannte mehr. Im Jahr 2010 hatte das österreichische Unternehmen bereits das Haus von Möbel Gamerdinger auf der Böblinger Hulb übernommen.

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