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Rottweil liefert weiterhin Müll nach Böblingen

Partnerschaft wird ausgebaut

Artikel vom 01. November 2018 - 17:48

KREIS BÖBLINGEN (red). Der Zweckverband Restmüllheizkraftwerk Böblingen (RBB) will den Landkreis Rottweil zum 1. Januar 2019 als vollwertiges Mitglied aufnehmen und damit die bisherige Partnerschaft ausbauen.

Der Landkreis Rottweil wird im ersten Schritt ab Januar wie bisher 10 000 Tonnen Restmüll pro Jahr im Böblinger Restmüllheizkraftwerk anliefern. Damit wird Rottweil einen Anteil von 6,23 Prozent am RBB halten.

Bereits jetzt besteht zwischen dem Landkreis Rottweil und dem RBB ein bis zum Mai 2020 befristeter Vertrag zur Anlieferung von circa 10 000 Tonnen Siedlungsabfall pro Jahr. Stattdessen wird Rottweil mit der gleichen Menge Vollmitglied im Zweckverband. Mit dem neuen Partner Kreis Rottweil wäre die Böblinger Anlage optimal ausgelastet und davon würde letztendlich auch die Gebührenzahler profitieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Verbrennungsanteile sehen folgendermaßen aus: Landkreis Böblingen 82 000 Tonnen pro Jahr (51,09 Prozent), Landkreis Calw 29 900 Tonnen (18,63 Prozent), Stadt Stuttgart 25 100 Tonnen (15,64 Prozent), Landkreis Freudenstadt 13 500 Tonnen (8,41 Prozent).

Künftig möchte die Landeshauptstadt Stuttgart ab 2020 mit der Einführung der Biotonne ihren Anteil am Zweckverband um 10 000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Der Landkreis Rottweil wird daher sein Kontingent ab dem 1. Juni 2020 um diese Menge erhöhen und so seinen gesamten Siedlungsabfall im Restmüllheizkraftwerk entsorgen.

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