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"Heimvorteil" - Deutsche Künstler im Fokus

Ausstellungseröffnung im Schauwerk Sindelfingen

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    "Mann mit liegendem Akt" von Stephan Balkenhol Foto: Frank Kleinbach

Artikel vom 25. Oktober 2018 - 17:36

SINDELFINGEN (red). Unter dem Titel "Heimvorteil" zeigt das Sindelfinger Schauwerk eine Auswahl von mehr als 100 Werken deutscher Künstler aus der Sammlung Schaufler. Die Vernissage findet am Sonntag, 28. November, um 11.30 Uhr statt. Zur Einführung sprechen Museumsleiterin Barbara Bergmann und Prof. Dr. Walter Grasskamp. Ab 12.30 Uhr finden Kurzführungen durch die Ausstellung statt.

Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Christiane Schaufler-Münch und Peter Schaufler () vereint über 100 Arbeiten von 45 deutschen Künstlern. Die Präsentation schließt an die bisher international ausgerichtete Ausstellungsreihe mit zeitgenössischer italienischer und amerikanischer Kunst aus der Sammlung Schaufler an. Bei "Heimvorteil" liegt der Fokus auf Werken von Künstlern, die in Deutschland geboren sind, deren Lebensmittelpunkt aber weltweit sein kann.

Gezeigt werden künstlerische Positionen ab Mitte der 1950er-Jahre bis heute, ein Schwerpunkt liegt bei Werken der 1980er-Jahre. Neben international bekannten Protagonisten wie Georg Baselitz, Imi Knoebel oder A.R. Penck zeigt die Schau Künstler, die in der Region studierten und arbeiteten, wie beispielsweise Thomas Lenk. Auch größere Werkkomplexe wie von Günther Förg oder Christoph Freimann sind ausgestellt.

Der Titel "Heimvorteil" bezieht sich laut einer Pressemitteilung des Museums einerseits auf die deutsche Herkunft der vertretenen Kunstschaffenden und ist zugleich als Rückgriff auf die umfangreiche Sammlung Schaufler zu verstehen, aus der bereits seit acht Jahren ein vielseitiges Ausstellungsprogramm im Schauwerk Sindelfingen entsteht.

Die Präsentation vereint wichtige Positionen der Zero-Avantgarde, der Konkreten Kunst aber auch minimalistische und figurative Arbeiten sowie Werke der Neuen Wilden und bietet so einen Überblick über das vielfältige künstlerische Schaffen in Deutschland. Pluralismus und Diversität werden auch in den Herangehensweisen sichtbar: Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie sowie Videoarbeiten und Installationen.

Die Ausstellung kann bis 30. Juni 2019 zu den Öffnungszeiten des Schauwerks besichtigt werden. Diese sind dienstags und donnerstags von 15 bis 16.30 Uhr (an diesen Tagen ist der Besuch nur mit einer öffentlichen Führung möglich. Für die Führung ist keine Anmeldung notwendig) samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Mehr Infos unter schauwerk-sindelfingen.de.
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