Anzeige

Leonbergs OB Kaufmann bietet Bauplatz für geplantes Zaubertheater

Leonbergs Oberbürgermeister Kaufmann bietet Strotmann für geplantes Zaubertheater einen Bauplatz neben dem Traumpalast an

  • img
    Zauberer sucht neues Theater: Thorsten Strotmann (Mitte) in seiner Magic Lounge in Stuttgart

Artikel vom 19. Oktober 2018 - 14:00

Von Eddie Langner

LEONBERG. Nach monatelangen ergebnislosen Verhandlungen mit dem Zweckverband Flugfeld und den Städten Böblingen und Sindelfingen richtet Thorsten Strotmann seinen Blick jetzt nach Leonberg. Statt auf dem Flugfeld könnte der Close-up-Magier seinen geplanten Theaterneubau dort jetzt neben dem Multiplex-Kino "Traumpalast verwirklichen. Im Rathaus der 45 000-Einwohner-Stadt hat man dem Zauberkünstler den roten Teppich ausgerollt und verspricht schnelle und kostengünstige Umsetzung. Was läuft in Leonberg anders? Die Kreiszeitung sprach darüber mit Oberbürgermeister Martin Kaufmann.

 

Hallo Herr Kaufmann, wie haben Sie die aktuelle Debatte rund um Thorsten Strotmanns Pläne für ein Zaubertheater auf dem Flugfeld erlebt?

Ich habe die Diskussion mitverfolgt, war jedoch zu keinem Zeitpunkt daran beteiligt.

 

Können Sie nachvollziehen, warum Herr Strotmann und der Zweckverband

Flugfeld sowie die Städte Böblingen und Sindelfingen trotz monatelanger Verhandlungen nicht zusammengekommen sind?

Hierzu kann ich keine Aussagen treffen.

 

Auf Seiten der Verwaltung verweist man auf Regeln und Abläufe, an die man sich zu halten hat - zum Beispiel Architektenwettbewerbe und Bürgerbeteiligung. Gilt das bei Ihnen nicht genau so?

Das muss immer individuell und vorhabenbezogen betrachtet werden. In diesem Fall kann ich das Vorhaben von Herrn Strotmann nur begrüßen. Wir tun alles dafür, ihm bestmögliche Unterstützung Teil werden zu lassen.

 

Thorsten Strotmann hat im Gespräch mit der Kreiszeitung viel Positives über die

Verantwortlichen im Rathaus Leonberg gesagt. Woran liegt es, dass Großprojekte,

wie zuletzt das Traumpalast-Kino bei Ihnen in vergleichsweise kurzer Zeit und ohne größere Widerstände verwirklicht werden?

Das ist genau der Verfahrensablauf, auf den wir in der Stadtverwaltung großen Wert legen. Dann kommt auch ein gutes Ergebnis heraus. Ich freue mich sehr, dass Herr Strotmann die Zusammenarbeit mit uns so positiv empfunden hat. Dass er unsere Stadt als Standort nun ebenfalls in Erwägung zieht, spricht nicht nur für die sich ihm hier bietenden Rahmenbedingungen, sondern auch für die gute Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Akteuren. Vor allem aber sehe ich hervorragende Kooperationsmöglichkeiten mit dem Kino Traumpalast, was mir dessen Geschäftsführer Marius Lochmann bereits auch gesagt hat. An dem geplanten Standort kann somit ein starkes kulturelles Angebot in unserer Stadt entstehen.

 

Nach der Absage an den Zweckverband Flugfeld ist Leonberg laut Strotmann der

wahrscheinlichste Kandidat für den Bau einer neuen Magic Lounge. Wo genau könnte

dieses Projekt entstehen und was würde das für Ihre Stadt bedeuten?

Standortwunsch von Herrn Strotmann ist die unmittelbare Nähe zum Kino Traumpalast. Aus meiner Sicht die richtige Wahl, denn Magie und Kino gehören zusammen - diese enge räumliche Verbindung gibt es in kaum einer anderen Stadt.

Verwandte Artikel