Anzeige

Der frühe Morgen wurmt den Vogel

Humor: Martin Fluch kam am Sonntagmorgen verflucht früh in Hildrizhausen vorbei

  • img
    Foto: dih

Artikel vom 07. September 2018 - 16:56

HILDRIZHAUSEN. Am Sonntag kam ein Mann namens Martin Fluch im Hildrizhauser Sportheim vorbeigerollt. Fluch war da schon 80 Tage auf Cross-Skates unterwegs und legte auf seiner Charity-Reise einen Abstecher in seine alte Heimat ein. Der 58-Jährige hat immerhin bis 1982 in Hildrizhausen gelebt, besucht dort ab und an noch seine Eltern. Und wollte die Gelegenheit nutzen, alte Fußball-Weggefährten zu treffen. Ehemalige Mitkicker des TSV Hildrizhausen, mit denen er in Jugendmannschaften zusammen spielte. Helmut „Mebus“ Hörmann, der 54 Jahre lang Vorsitzender des TSV gewesen ist, organisierte dieses kurzfristig anberaumte Treffen. Am Sonntagmorgen um 9 Uhr im TSV-Heim. Eine verflucht frühe Uhrzeit für einen Sonntag, wenngleich alles andere als unchristlich, stellte Hörmann unmissverständlich klar. „Unser Pfarrer Andreas Roß beginnt um 10.30 Uhr einen besonderen Gottesdienst zum Thema Römer“, erklärte er. „Da wollte ich nicht unnötig in die Quere kommen.“ Fluch seines guten Willens: Keiner der ehemaligen TSV-Kicker nutzte das Angebot und verabschiedete sich vorzeitig in Richtung Kirche.

(Aus unserer Samstagshumorkolumne "Bonbons")

Verwandte Artikel