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Wechsel im Vorsitz von Leader Heckengäu: Wuttke gewählt

Martin Wuttke zum Nachfolger von Wolf Eisenmann gewählt - Bisher gute Ergebnisse erzielt - 1,2 Millionen an Fördermitteln

Artikel vom 27. August 2018 - 18:54

KREIS BÖBLINGEN (red). Vor rund zehn Tagen fand die diesjährige Mitgliederversammlung von Leader Heckengäu statt, in deren Rahmen turnusgemäß auch der Vorstand neu gewählt wurde. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Wolf Eisenmann hat nicht erneut für das Amt kandidiert; sein Nachfolger ist Martin Wuttke, Erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat im Landkreis Böblingen. Eisenmann hatte das Amt seit September 2015 inne. Seit damals bis jetzt gab es acht Projektaufrufe und insgesamt 25 ausgewählte Projekte, von denen 21 umgesetzt wurden bzw. noch in der Umsetzung sind. Dabei beläuft sich die Gesamtfördersumme auf rund 1,2 Mio. Euro und es werden Investitionen in Höhe von rund 3,3 Mio Euro im Heckengäu angestoßen.

"Leader Heckengäu kann auf eine tolle, bisherige Laufzeit blicken", so der scheidende Vorsitzende. "Das lässt sich nicht nur an den genannten Zahlen ablesen, sondern hat sich insbesondere darin gezeigt, dass das Heckengäu im Rahmen der zweiten Fördertranche von Leader das zweitgrößte Budget zugesprochen bekam", so Eisenmann. Sein Nachfolger als neuer Vorsitzender ist der stellvertretende Landrat des Landkreises Böblingen, Martin Wuttke. "Wolf Eisenmann gebührt ein großer Dank für die hervorragenden Ergebnisse, die Leader Heckengäu in den vergangenen knapp drei Jahren vorzuweisen hat", betont auch er.

Vor rund einem Monat hatte die Landesregierung weitere 20 Millionen Euro an EU-Mitteln für das Regionalentwicklungsprogramm Leader freigegeben und auf die insgesamt 18 Leader-Regionen verteilt. 1,2 Millionen, und damit das zweitgrößte Budget, gehen an das Heckengäu. Dabei orientierte sich die Zuweisung am bisherigen Umsetzungsstand. Leader-Regionen mit gutem Projektumsetzungsstand erhielten mehr Geld als solche, die bei ihren Umsetzungen noch nicht ganz so weit sind. "Das Heckengäu als noch junge Leader-Region darf sich zurecht freuen, dass man in einem solchen Maß Projekte umsetzen konnte", so Wuttke.

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