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Fit durch den Alltag: Acht Tipps für ein besseres Wohlbefinden

Mit diesen Ratschlägen starten Sie gesund und erfolgreich in den Frühling

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    Wer gesund frühstückt, hat genügend Energie für den Tag. BIld: Pixabay.com © bubithebear (Pixabay-Lizenz)

Von Marlon Rotdorn

Artikel vom 04. April 2018 - 12:22

BÖBLINGEN. Bereits der irische Lyriker Oscar Wilde wusste, dass Gesundheit die erste Pflicht im Leben ist. Sie ist nicht nur vergänglich, sondern auch das wertvollste Gut des Menschen. Doch viel zu häufig vernachlässigen wir unseren Körper und geben uns Fast Food und Serienabenden vor dem Fernseher hin.

Dabei ist es bereits mit einigen wenigen Änderungen im Alltag möglich, dem Körper tagtäglich etwas Gutes zu tun und das Immunsystem effizient zu stärken. Dieser Artikel verrät die acht besten Tipps, wie sich mit wenig Aufwand für ein verbessertes Wohlbefinden sorgen lässt.
 

1. Rückenprobleme frühzeitig vorbeugen

Viele Menschen ab 50 Jahren klagen über Rückenprobleme. Neben schmerzhaften Verspannungen und Muskelblockaden können auch Bandscheibenvorfälle und Skoliose der Auslöser für die Beschwerden sein. Nicht selten entstehen diese Krankheiten dadurch, dass keine oder zu wenig Rückenmuskulatur vorhanden ist, welche die Wirbelsäule entlastet. Daher ist es wichtig, bereits in jungen Jahren konstant den Rücken zu trainieren und Muskulatur aufzubauen. Dies gelingt mit Hilfe von Rückentrainern und regelmäßigem Krafttraining. Auch Schwimmen wirkt sich auf das Rückgrat aus und fördert schonend den Muskelaufbau. Hinzukommend ist auf eine rückengerechte Matratze zu achten. Weitere Informationen sind in diesem Artikel zu finden.


2. Fertigprodukte aufpeppen

Fertigprodukte genießen keinen guten Ruf, denn Tiefkühlpizza und Tomatensoße aus der Tüte sind nicht besonders nährstoffreich. Um gesund zu leben, müssen diese allerdings nicht gänzlich gemieden werden. Die Pizza aus dem Tiefkühlschrank lässt sich leicht mit frischen Zutaten wie Spinat, Tomaten, Zucchini oder Frühlingszwiebeln aufpeppen und schmeckt dabei sogar noch besser. Auch die Fertigsoße erhält mit frischen Kräutern wie Basilikum und Schnittlauch nicht nur einen tollen Geschmack, sie wird auch gleich deutlich nährstoffreicher.


Bild: Pixabay.com © sansoja (Pixabay-Lizenz)


3. Mehr Bewegung in den Alltag integrieren

Wer Vollzeit arbeitet, tut sich meist schwer damit, regelmäßig zum Sport zu gehen. Dabei lässt sich Bewegung einfach gezielt in den Alltag integrieren: Anstelle des Autos wird das Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen genommen. Auch ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause hat einen positiven Effekt. Die frische Luft belebt den Kreislauf und versorgt die Organe und das Gehirn mit Sauerstoff. Dadurch macht sich nicht nur ein besseres Wohlbefinden bemerkbar, es lässt sich auch wieder neue Energie für die Arbeit tanken.
 

4. Genügend trinken

Bei einer Erkältung lautet der Rat des Arztes meist Ruhe und genügend Flüssigkeit. Doch nicht nur wenn der Köper bereits geschwächt ist, sondern auch um gesund zu bleiben, benötigt er ausreichend Wasser. Die Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass der Kreislauf in Schwung gebracht wird und der Stoffwechsel im Körper funktionieren kann. Wer zu wenig trinkt, geht nicht nur das Risiko ein, an Gewicht zuzunehmen. Flüssigkeitsmangel macht sich häufig auch durch Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit bemerkbar. Um diese Symptome zu vermeiden, sind zwischen anderthalb und zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag nötig. Kaffee entzieht dem Körper übrigens Wasser, weshalb viele Menschen nach einem hohen Koffeinkonsum an Kopfschmerzen leiden.
 

5. Vollkorn statt Weizenmehl

Eine einfache und sehr effektive Möglichkeit etwas für das Wohlbefinden zu tun, ist die Umstellung von Weizen- auf Vollkornprodukte. Weizenmehl besteht aus sogenannten leeren Kalorien, die für den Moment sättigen, anschließend jedoch den Blutzuckerspiegel rasant in die Höhe treiben. Vollkorn ist hingegen nicht nur länger sättigend, der Körper kann es auch besser verdauen. Vor allem Menschen mit Verdauungsproblemen greifen häufig auf Vollkornprodukte zurück.
 

6. Ausreichend Schlaf

Wenn der Körper zu wenig Ruhe bekommt, schaltet er automatisch auf Sparflamme. Dies macht sich nicht nur durch ein allgemeines Unwohlsein und ein schlechteres Wohlbefinden bemerkbar, die geistige Leistung nimmt auch stark ab und Betroffenen fällt es häufig schwer, sich zu konzentrieren. Denn während wir schlafen durchläuft unser Körper verschiedene Phasen, die zur Regeneration nötig sind. Nur so kann er sich ausreichend erholen und das Gehirn das Erlebte des Tages verarbeiten. Wie viel Schlaf tatsächlich nötig ist, ist von Person zu Person verschieden. Für manche Menschen sind sieben Stunden genügend, um fit in den Tag zu starten. Andere wiederum benötigen mindestens neun Stunden Schlaf. Um herauszufinden, wie viel Ruhe der Köper benötigt, ist darauf zu achten, wie erholt man sich am nächsten Morgen fühlt. Auf dieser Webseite sind weitere Informationen zum Schlafrhythmus zu finden.
 

7. Der richtige Start in den Tag

Viele Menschen verzichten am Morgen auf das Frühstück und starten lediglich mit einer Tasse Kaffee in den Tag. Dabei benötigt der Körper nach der regenerierenden Nachtruhe Vitamine und Mineralstoffe, um mit genügend Power den Tag zu beginnen. Anstelle eines Brötchens lässt sich mit leckeren Müslis und vitaminreichen Smoothies ein nährstoffreiches und gesundes Frühstück zaubern. Diese lassen sich auch am Abend vorher bereits zubereiten und mit zur Arbeit nehmen.
 

8. Stress vermeiden

Hin und wieder etwas Stress ist nicht weiter schlimm. Doch hält dieser zu lange an oder kommt besonders häufig vor, wirkt sich die Unruhe auf das Wohlbefinden und sogar das Immunsystem aus. Stress löst im Körper eine Alarmreaktion aus, wodurch sich vermehrt Insulin bildet und der Blutdruck sich erhöht. Dadurch ist nicht nur der Fettabbau gehindert. Auch der Organismus ist nicht mehr in der Lage, Krankheisterreger und Keime ausreichend abzuwehren. Menschen, die ständig Stress haben, sind aus diesem Grund häufiger krank und fühlen sich immerzu abgeschlagen. Nicht selten erkranken Betroffene an Diabetes, da der Körper im Laufe der Zeit auf die erhöhte Insulinproduktion reagiert und diese einstellt.

Wer den Stress beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht vermeiden kann, sollte versuchen, einen Ausgleich zu finden:

► Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft dabei, Stress abzubauen und sich wieder besser zu fühlen.

► 30 bis 60 Minuten Erholungszeit sollten am Tag eingeplant werden. Ein heißes Schaumbad, eine Tasse Tee und ein gutes Buch helfen dabei, zur Ruhe zu kommen.

► Studien konnten belegen, dass die digitale Welt als Stressauslöser wahrgenommen wird. Die ständige Erreichbarkeit über das Mobiltelefon und der regelmäßige Austausch über die sozialen Medien wirken sich stark auf die Psyche und damit auch auf die körperliche Verfassung aus. Es ist ratsam, das Smartphone zu bestimmten Zeiten auszuschalten und auch abends nicht mit in das Schlafzimmer zu nehmen.

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