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Freies W-LAN an Schulen?

Der neu gewählte Böblinger Jugendgemeinderat fasst bei seiner Klausurtagung konkrete Projekte ins Auge

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    Der neue Böblinger Jugendgemeinderat hat sich einiges vorgenommen Foto: red

Artikel vom 23. Februar 2018 - 13:48

BÖBLINGEN/BAD URACH (red). Wie arbeitet ein Jugendgemeinderat? Wie funktioniert Kommunalpolitik? Welche Projekte sollen in diesem Jahr umgesetzt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich der neu gewählte Böblinger Jugendgemeinderat ein ganzes Wochenende lang auf seinem Klausurwochenende in Bad Urach.

Die bei der Klausurtagung anwesenden Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte hatten dabei jede Menge fachlichen Input und ein strammes Programm zu bewältigen. Die Referenten Jessica Karrer und Hans Barucha (Landeszentrale für politische Bildung) bereiteten die Jugendlichen mit Theorie aber auch vielen praxisnahen Übungen und Spielen auf ihre Tätigkeit als Jugendvertreter vor.

Stand der Freitag noch ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens, beschäftigten sich die Jugendlichen schon am frühen Samstagmorgen mit einem ersten Überblick über die Abläufe in einer Kommune. Besonders positiv dabei wurde der Besuch von Tobias Heizmann, dem Ersten Bürgermeisters Böblingens, von den Jugendvertretern aufgenommen. Dieser stellte sich den Fragen der Jungparlamentarier und gab einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung.

Am Samstagnachmittag wurden nach einem Input zu den Grundlagen für Projektmanagement auch die ersten Ideen für künftige Projekte gesammelt. Hier standen der Wunsch nach freiem W-LAN an den Schulen, die Fortführung des traditionellen Projektes "Politik nah an der Jugend", die mögliche Einrichtung eines Jugendcafés, eine Jugendbefragung sowie karitative Sammel- und Spendenaktionen im Vordergrund. Gleichzeitig wurden auch die Inhalte des letzten Jugendforums und weitere Themen aufgegriffen und erörtert.

Inhaltlich lag der Schwerpunkt am Sonntagmorgen in der weiteren Ausarbeitung der tags zuvor gesammelten Ideen und in der Vorbereitung der ersten öffentlichen Sitzung des Jugendgremiums, die im März stattfinden wird.

Mit ihrer langjährigen Erfahrung boten Stadtjugendreferent Frank Kienzler und Jugendgemeinderatsbetreuer Julian Schlingensief willkommene fachliche Unterstützung während der Klausur. Beide gaben den jeweiligen Projektgruppen praxisnahe Tipps, zum Beispiel, was bei einer Planung alles zu beachten ist, wer mögliche Kooperationspartner sein könnten und wie die Jugendlichen sich am besten für ihre Anliegen und Ideen einsetzen können.

Zusammenfassend erklärte Jugendgemeinderatspressesprecher Denny Wu: "Wir haben sehr viel über unsere Aufgaben und Pflichten gelernt und diese drei Tage haben uns als Jugendgemeinderäte auf jeden Fall näher zusammengebracht."

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