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Intercity-Angebot: Morgens Stuttgart, mittags Singen

Der Intercity 2 verbindet seit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn im Dezember die Städte an der Gäubahn in enger Taktung.

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    Von Stuttgart bis zum Hohentwiel: Der Intercity 2 verbindet auf der Gäubahn Orte und Sehenswürdigkeiten im Stundentakt / Foto: Deutsche Bahn

Artikel vom 11. Februar 2018 - 07:00

Morgens zum Brunch ins Lieblingscafé am Schlossplatz in Stuttgart, mittags eine kleine Shoppingtour über die Königstraße und nachmittags ein erholsamer Spaziergang zur Festung Hohentwiel: So könnte ein gemütliches Wochenende in "Stuttingen" aussehen.

Stuttingen? Diese imaginäre Stadt ist entstanden, seit mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am 10. Dezember der Intercity 2 auf der Gäubahn eingesetzt wird und die Intercity-Züge zwischen Stuttgart und Singen in einer höheren Taktung fahren. Damit wachsen die Regionen zwischen Stuttgart und Singen noch enger zusammen - fast so, als wären sie eine große Stadt.

Die bislang 14 direkten Intercity-Verbindungen wurden um weitere 20 Fahrten pro Tag ergänzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Deutschen Bahn. Die zusätzlichen Züge halten unterwegs öfter und ersetzen den zweistündlichen Regional-Express zwischen Stuttgart und Singen. Nah- und Fernverkehrskunden können jede Stunde mit dem Intercity fahren und erreichen so regionale Ausflugsziele noch flexibler.

Das bringt nicht nur Vielfalt und Abwechslung in diesen Winter, sondern kostet innerhalb Deutschlands auch nichts extra: In den IC-Zügen zwischen Stuttgart, Singen und Konstanz sind nämlich auch alle Nahverkehrs- und Verbundtickets gültig.

Mit den stündlichen Intercity-Fahrten sind Freizeitangebote und Sehenswürdigkeiten wie etwa der Fernsehturm und das Neue Schloss in Stuttgart oder die Festung Hohentwiel und das MAC Museum in Singen noch komfortabler erreichbar - ohne Staus, lästige Parkplatzsuche und teure Parkgebühren. Wer es spektakulär mag, der kann mit dem Intercity über Singen bis nach Schaffhausen weiterfahren. Dort stürzt der Rhein mehr als 20 Meter in die Tiefe und bietet ein eindrucksvolles Naturschauspiel.

Im neuen Doppelstock-Zug Intercity 2 mit Panoramaausblick lässt sich die Landschaft entlang der malerischen Strecke besser genießen. Warme und kalte Getränke sowie süße und herzhafte Snacks und frische Backwaren serviert das Bahnteam in beiden Klassen direkt am Platz. Im Rahmen von Aktionen gibt es außerdem regionale Produkte.

Bis 2030 sollen weitere Direktverbindungen in der Fläche folgen

Fahrgäste haben die gleiche Beinfreiheit wie im ICE, und auch größeres Gepäck hat ausreichend Platz, sichert die Bahn zu. Pluspunkt für Familien: Dank der Panoramafenster im Kleinkindabteil des oberen Zugteils gibt es für die jungen Passagiere auf dem Weg zum Wochenendausflug immer etwas zu entdecken.

"Die Einführung des Intercity 2 auf der Gäubahn und die damit verbundene höhere Taktung der Intercity-Verbindungen sind Teil unserer Angebotsoffensive. Bis 2030 werden wir weitere Direktverbindungen in der Fläche schaffen und damit insgesamt rund fünf Millionen Menschen mehr als heute an den Fernverkehr anschließen", sagt Dr. Michael Peterson, Marketing-Vorstand der DB Fernverkehr AG.

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