Weitere Feuerwehr-Übung in Böblingen - Fotogalerie

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    Mächtig Rauch stieg auf, als die Feuerwehr eintraf / Foto: SDGM/Dettenemyer

Feuer im Keller einer Gaststätte, mehrere Personen werden im Gebäude vermisst: Und tatsächlich rauchte es am Dienstag bereits stark aus dem Gebäude an der Ecke Lindenweg / Pontoiser Straße, hilflose Personen machten an Fenstern auf sich aufmerksam. Ein dramatisches Szenario, jedoch zum Glück „nur“ eine Übung - die zweite der Böblinger Feuerwehr an dem Haus im Lindenweg in wenigen Tagen.

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Weitere Feuerwehr-Übung im Böblinger Lindenweg
Nach der Übung am 18. Juli hat die Feuerwehr am 25. Juli noch einmal im Lindenweg den Ernstfall geprobt.
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Artikel vom 26. Juli 2017 - 10:25

BÖBLINGEN (red). Unterstrichen wurde die Ernsthaftigkeit des Übungsabends mit der Anfahrt von sechs Feuerwehrfahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn. Und viele der anwesenden Zuschauer, die auf das Treiben aufmerksam wurden, konnten zunächst nicht klar erkennen, ob es sich um eine Übung oder einen realen Einsatz handelte.

Und schon direkt nach Ankunft der Fahrzeuge wurden Schläuche ausgerollt und Leitern aufgestellt. Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten huschten in das Gebäude. „Zwei Personen im Obergeschoss gefunden, werden über Steckleiter gerettet!“, krächzte es aus einem Funkgerät. Kommandant Thomas Frech, der als Beobachter vor Ort war, nickte zufrieden. „Mehrmals im Jahr proben wir unter sehr realistischen Bedingungen in Gebäuden, die wir freundlicherweise zur Verfügung gestellt bekommen. Wir üben bereits im Vorfeld und holen uns in sogenannten Zugübungen, bei denen ein ganzer Löschzug involviert ist, den letzten Schliff“, erklärte Frech.

Und so übten in den vergangenen zwei Wochen über 60 Wehrleute aus Böblingen das Vorgehen bei einem Brandfall in einem Gebäude. „Wir haben Standards, wie wir taktisch in solchen Lagen vorgehen. Jeder Feuerwehrmann weiß, wo er im Ernstfall anpacken muss. Das kann er aber nur wissen, wenn das Prozedere regelmaeßig trainiert wird und die Handgriffe in Fleisch und Blut übergehen“, erläuterte Pressesprecher Mario Schnepf und fügte an: „Wir bedanken uns auch sehr herzlich für das Verständnis der Bevölkerung, wenn es aufgrund der Übung zu kurzfristigen Beeinträchtigungen kommt“, so Schnepf weiter.

„Brand im Keller lokalisiert, Brandbekämpfung eingeleitet, drei weitere Personen über Haupteingang gerettet“, schallte es wieder aus dem Funkgerät. Fazit: Alle Einsatzziele wurden erreicht und daraufhin die Übung beendet.

Im Abschlussplenum wurde das Vorgehen nochmals analysiert. Die Übung war ein Erfolg, doch gab es schon Tipps, wie die Taktik optimiert werden kann. „Wir entwickeln uns stetig weiter, probieren auch viele Sachen aus. Das garantiert einen hohen Ausbildungsstandard und Wissensstand in der Feuerwehr“, schloss Thomas Frech die Übung ab, ehe sich alle Floriansjünger bei Gegrilltem auf der Wache stärken konnten.

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