Sinnliches Erlebnis für Groß und Klein

Zeitung in der Schule: Ein Spaziergang über den Ehninger Weihnachtsmarkt

Artikel vom 09. Dezember 2016 - 15:30

EHNINGEN (red). Es riecht nach Glühwein und frischen Tannennadeln, Weihnachtsmusik erklingt. Der Bürgermeister Claus Unger eröffnet um 13 Uhr den Weihnachtsmarkt. Danach hat der Schulchor der Friedrich-Kammerer-Schule seinen großen Auftritt, die Besucher klatschen begeistert. Um 15.30 Uhr sorgt der Posaunenchor noch einmal für gute Stimmung auf dem Ehninger Weihnachtsmarkt.

Auf dem Marktplatz und rund um die Kirche laden zahlreiche Stände zum Verweilen ein. Mit viel Liebe wurde alles mit Lichterketten und Weihnachtsdekoration geschmückt. Die weihnachtliche und einladende Atmosphäre zieht etliche Leute an. Allerhand Familien mit Kindern sind gekommen. Vor allem die Kinder finden das Essen prima: "Ich will jetzt Waffeln essen!", ruft ein kleines Mädchen seinen Eltern zu und stellt sich in die lange Schlange. Der Andrang ist groß, die Betreiber des Waffelstandes kommen kaum mit dem Backen hinterher. Auch die anderen Stände werden gut besucht, die meisten sind nicht kommerziell. "Ich mag am liebsten die Stände mit den selbstgemachten Sachen", sagt eine Frau.

"Ich wünsche mir einen Esel"

Neben all den schönen Dingen, die es zu bestaunen gibt, hat der Weihnachtsmarkt auch für die Kinder eine besondere Attraktion zu bieten: Ein kleines Tiergehege mit einem Esel und einigen Schafen ist für die zahlreichen kleinen Besucher der Anziehungspunkt. Besonders die Möglichkeit auf einem Esel eine Runde zu reiten, hat es den Kindern angetan. Sie strahlen über beide Backen und erzählen ihren Eltern ganz aufgeregt von ihrem Erlebnis: "Ich wünsche mir einen Esel zu Weihnachten!", ruft ein kleines Mädchen glücklich. Die Marktbesucher wirken gelöst, es wird gescherzt und gelacht. Doch nicht alle mögen den Trubel "Ich wäre hier nicht hergekommen, wenn ich gewusst hätte, wie voll es hier ist", sagt ein Mann.

Das nahe gelegene Geschäft "Spielwaren Keller" hat extra für diesen Tag geöffnet. Die meisten Kinder nutzen die Gelegenheit, ihre Eltern von ihren Weihnachtswünschen vor Ort zu überzeugen.

Das Thermometer zeigt minus drei Grad, weswegen sich scharenweise Besucher um die wenigen Sitzplätze im beheizten Zelt drängen. Dort ist es wärmer, und die Besucher machen es sich gemütlich, um einen Glühwein zu trinken und eine Bratwurst zu essen. Um 21 Uhr geht der Weihnachtsmarkt langsam zu Ende, die Leute bauen ihre Stände ab und die letzten Besucher gehen nach Hause.

Von Jana Egger, 9b des Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen

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