Abifeier auf der Böblinger Seetreppe - Fotogalerie

Am Dienstag bejubelten wieder etliche Schülerinnen und Schüler am Unteren See das Ende der Klausuren

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    Volle Treppe am Unteren See / Foto: Lieb

Endlich vorbei - so mag es den meisten Abiturienten am Dienstag gegangen sein, als sie ihre finale Klausur beim Prüfer abgegeben haben. Traditionell wurden danach die Treppen am Unteren See erneut zur kleinen und hochprozentigen Partymeile.

Artikel vom 12. April 2016 - 16:30

BÖBLINGEN (fal). "Abi! Abiiiii!", schallte es am Dienstagnachmittag mehrfach über den Unteren See. Hunderte Schülerinnen und Schüler feierten hier den Abschluss ihrer schriftlichen Prüfungen.

Darunter auch die beiden 18-Jährigen Leander Matthias und Jakub Karystosek vom Otto-Hahn-Gymnasium in Böblingen. Während Leander seine Arbeit im Fach Bildende Kunst zum Thema Architektur abgab, befasste sich Jakub mit Biologie. Zur buchstäblichen Feier des Tages wurden die Schüler dabei von ihren Eltern persönlich kutschiert. So wie Leander, der von Mama zum Lohn für all die (Lern-)Müh' auch mit einem umfunktionierten Gürtel mit passenden Schnaps-Klopfern ausgestattet wurde. "Grüße an Steffi!", wollten die beiden dann noch ausrichten - und meinten damit OHG-Rektorin Stefanie Bermanseder.

Abi 2,016 ("Meist Dichter als Denker)" war dann hoffentlich nur das Motto des Abschlussjahrgangs des Goldberg-Gymnasiums und nicht die Vorgabe des gestrigen Nachmittags. Hierzu mischten sich bisweilen auch einige Polizeibeamte unter die feiernden Schüler, um sicherzustellen, dass keine Minderjährigen Hochprozentiges konsumierten. Dabei handelte es sich oftmals weniger um Minderjährige als vielmehr um Junggebliebene.

Nicht wenige hatten nämlich ihr Abitur bereits in der Tasche - und das nicht erst seit gestern. Einige ältere Jahrgänge nutzten das gute Wetter und die gute Stimmung, um mit ihren Nachfolgern einfach mitzufeiern. 350 junge Heranwachsende zählte da Reiner Pravda vom Verein für Jugendhilfe, der genauso wie Mitarbeiter des Jugendzentrums Casa Nostra vor Ort war, um als Ansprechpartner für die Abiturienten zu dienen.

Neben einigen Containern für leere Alkoholflaschen und sonstigen Müll hatte die Stadt auch eigens das WC-Häuschen von seinen Open-Air-Veranstaltungen am Unteren See bereitgestellt. So sollte ein möglichst reibungsloser Ablauf der Feierlichkeiten wie schon 2015 sichergestellt werden.

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