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Das Regierungspräsidium meldet sich zu Wort

EMS

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Artikel vom 15. August 2014 - 08:05

KREIS BÖBLINGEN (dih). Die KRZ berichtete in ihrer Mittwochausgabe über eine E-Mail, die im Zusammenhang mit den Vorfällen um die Böblinger Eduard-Mörike-Schule (EMS) von einem Vater verschickt wurde. Inhalt waren eine Stellungnahme zu einem Artikel in unserer Samstagausgabe sowie ein Sammelsurium von Vorfällen, die sich an der EMS zugetragen haben sollen. Versandt wurde die E-Mail an einen Verteiler, bestehend aus Mitarbeitern des Regierungspräsidiums (RP), an die Leiterin des Staatlichen Schulamts Böblingen, Angela Huber, OB Wolfgang Lützner, an Elternvertreter, an Stadträte und an die KRZ. Antwort gab es, gerichtet an die KRZ - von einem Berliner Anwaltsbüro, im Auftrag von Schulleiterin Katrin Rombold.
   Nun erklärte das RP, dass es die E-Mail an Katrin Rombold weitergeleitet habe und klärte auf, warum: "Im Interesse einer umfänglichen Klärung ist es erforderlich, dass weitere Nachforschungen von uns als Schulbehörde angestellt werden und selbstverständlich auch, dass der Betroffene zur Stellungnahme aufgefordert wird. Aus diesem Grund hat Frau Rombold das Schreiben zur Stellungnahme erhalten." Im Übrigen hätte die Rektorin im Rahmen des ihr zustehenden Akteneinsichtsrechts Kenntnis erhalten. Das Gebot der Rechtstaatlichkeit erfordere es, dass der Betroffene die Gelegenheit erhält, Stellung zu nehmen und Kenntnis darüber zu erhalten, wer die Vorwürfe erhoben hat. Ansonsten arbeiteten Kultusministerium, RP und Staatliches Schulamt zurzeit intensiv an den im Raum stehenden Vorwürfen der Eltern gegen die Schulleitung.

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