Natürlicher Klimawandel

Leserbrief vom 04. September 2019 - 16:18

Zur Einführung einer CO2-Steuer

Alle Parteien haben, ausgehend von den Grünen, das Thema Klimawandel in ihrem Programm. Auch haben wir die (Schein-)Heilige Greta, die mit dem Wind nach Amerika segelt, ihre drei Skipper aber einfliegen und ausfliegen lässt. Die Politik wetteifert miteinander, um die beste Methode zu finden, die Erderwärmung zu reduzieren. Meist geht es aber um Stimmenfang oder um Einführung neuer Abgaben.

Als Übeltäter ausgemacht ist das Kohlendioxyd. Dabei wissen die meisten nicht, dass die Luft nur 0,040 Prozent des Gases CO2 enthält. Die Zunahme in den letzten zehn Jahren nur 0,002 Prozent erreichte. Seriöse Wissenschaftler (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) haben nachgewiesen,dass CO2 nur eine untergeordnete Bedeutung für die zweifellos stattfindende Erderwärmung darstellt.

Trotzdem wird von der Politik der Einfachheit halber nur vom Hauptverursacher CO2 gesprochen. Bisher wurde über diverse Maßnahmen palavert, um den Ausstoß von CO2 zu reduzieren. Das meiste ist sinnlos oder schädigt unsere Wirtschaft oder wird in die Zukunft verschoben. Bisher wurde nur geredet. Nun aber, wo der Boden durch ständige Wiederholung auf allen Kanälen bereitet ist, kam einer auf die findige Idee: Lass uns doch eine CO2-Steuer einführen. Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir Bürger uns wehren müssen. Da CO2 nur eine untergeordnete Rolle bei der Erderwärmung hat, wäre eine Besteuerung des CO2- Ausstoßes eine nicht begründbare Abgabe. Zumal durch die Steuer oder durch Ablasshandel kein Gramm weniger CO2 ausgestoßen würde. Nichts gegen sparsamen Ressourcenverbrauch, es ist jedoch absolut lächerlich, wenn Deutschland alleine versuchte die Erderwärmung durch zweifelhafte Maßnahmen auf zwei Grad zu begrenzen.

Der Klimawandel, den wir derzeit erleben hat ausschließlich natürliche Ursachen. In der Geschichte gab es mehrfach solche Wärmeperioden! Eine CO2-Steuer braucht es nicht!

Hermann Ams, Schönaich