Ein Tipp: Nehmt Split

Leserbrief vom 06. Februar 2019 - 18:54

Zum Thema Salz auf Gehwegen

Frost und Schnee wird uns noch einige Zeit erhalten bleiben. Die Pflicht zur Räumung von Gehwegen ist also noch einige Zeit aktuell. Viele Mitbürger greifen nicht nur zum Schneeschieber sondern auch zu Auftausalz. Und das ist leider ein Mißgriff. Warum? Also: Im Amtsblatt stand lang und breit, dass dies nicht erlaubt ist. Das Salz landet in Büschen, anderen Pflanzen am Wegesrand, spätestens in den Bächen und Flüssen oder an Hundepfoten oder als weißer Rand an Schuhen. Das ist echt nichts Gutes. Da wir keinen Dauerfrost haben, spült der getaute Schnee oder der nächste Regen das Salz wieder weg. Und wehe, der Regen überfriert wieder. Dann wird es spiegelglatt. Die Lösung: Entweder einen Salzhaufen oder öfters salzen. Oder: Split.

Meine Erfahrung:

Kein Regen spült den Split weg

Wenn der Regen überfriert, liegt der

Split schon da und niemand rutscht aus.

  Auch bei fünf Zentimeter Neuschnee reicht der liegengebliebene Split als Antirutschhilfe
  Wenn es mehr schneit: Vorsichtig mit dem Schieber drüber und der darunterliegende Split bremst weiterhin
  Zwei- oder dreimal im Verlauf des Winters nachstreuen und das war es schon
Zum Schluss noch was Merkwürdiges: Wer streut auf öffentlichen Gehwegen Salzhaufen? Die Gemeinde kann das doch nicht sein, denn die verbietet das ja lang und breit, siehe Amtsblatt. Und Split wäre ja eh nachhaltiger und billiger, da viel seltener zu streuen wäre, siehe weiter oben.

 

Peter Erler, Waldenbuch