Schlag ins Gesicht der CDU-Mitglieder

Leserbrief vom 02. Januar 2019 - 18:18

Zur Grußkarte der CDU-Bundestagsabgeordneten Annette Widmann-Mauz

Die seltsame Grußkarte zu Weihnachten von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Kanzleramt, Annette Widmann-Mauz, ohne das Wort Weihnachten zu erwähnen, ist ein Schlag ins Gesicht der CDU-Mitglieder. Solche Aktionen sind der Grund, warum sich CDU-Wähler bei der CDU nicht mehr "zuhause" fühlen und massenweise zur AfD abwandern. Die Aktion ist gerade jetzt der falsche Weg, denn im Vorfeld der Wahl zum Parteivorsitz war in der Bevölkerung wieder ein Aufbruch hin zur CDU zu spüren, und das macht diese Grußkarte mit einem Schlag wieder zunichte. Und dies vor den Wahlen nächstes Jahr, denn es ist sowieso enorm schwierig ist, Kandidaten für die Kommunal- und Europawahl für die CDU zu finden. Solche Aktionen machen die ehrenamtliche Arbeit der CDU-Mitglieder an der Basis sehr schwierig, und es ist frustrierend. Weihnachten ist das wichtigste Fest in Deutschland, denn es ist ein Fest, bei dem die Familie zusammenkommt, was in dieser kalten Zeit mehr als wichtig und richtig ist, und sie auch dann zusammen in die Kirche geht, um die Geburt Christi zu feiern. Und Widmann-Mauz verleugnet dieses wertvolle Weihnachtsfest, und dies ist falsch verstandene Toleranz. Die Muslime und Islamisten lachen sich ins Fäustchen über dieses Verhalten. Weihnachten hat etwas mit Werten und Kultur zu tun und nicht mit "alten Zöpfen" und wenn dies nicht mehr stimmt, fällt die Gesellschaft auseinander. Anzeichen dafür sind bereit vorhanden. Daher ist ihre Aktion ein Desaster. Auch dass sie gegen das Kopftuchverbot von Mädchen in der Schule ist, zeigt von ihrer falschen Toleranz.

Wenn man die kleinen muslimischen Mädchen auf der Straße sieht, mit den von ihren Müttern festgezurrten Kopftüchern, könnte man nur heulen. Ich bin Mitglied der Frauen-Union und als ich von Ihrer "Grußkarte" gehört habe, habe ich mir echt überlegt, ob ich meine Arbeit dort nicht beenden soll, denn ich fühle mich von Widmann-Mauz in der Bundesregierung nicht vertreten. Das ist falsche Integrationsarbeit und sie hat ihre Aufgabe nicht wirklich verstanden, denn die Muslime, die nach Deutschland kommen, sind freiwillig gekommen und sie haben unsere Kultur zur Kenntnis zu nehmen, andernfalls müssen sie einfach wieder zurückgehen. Nicht wir müssen uns anpassen, sondern die Muslime. Sie können ihre Religion leben, aber sie dürfen sie uns Christen nicht überstülpen, dagegen muss ganz entschieden vorgegangen werden. Solche Aktionen wie die Grußkarte von Widmann-Mauz sind der falsche Weg.

Regina Stähle, Holzgerlingen