Hatte Strotmann eine Chance?

Leserbrief vom 15. November 2018 - 17:42

Zur Diskussion über die Idee eines Zaubertheaters auf dem Flugfeld des Magiers Thorsten Strotmann

Der erste Kontakt lief über unseren damaligen Oberbürgermeister Wolfgang Lützner. Dieser hatte Thorsten Strotmann für sein Magie-Theater zwei Grundstücke auf dem Flugfeld angeboten, die aber nicht in Frage kamen. Peter Brenner als Geschäftsführer des Zweckverbandes Flugfeld hat Thorsten Strotmann dann ein Grundstück am See angeboten, das nach Baufreigabe durch das Regierungspräsidium zum "Filetstück" wurde.

Es gab Wahlen und es scheint so, als ob danach starke Böblinger Interessenten den Daumen auf das "Filetstück" gelegt haben. Herr Strotmann sollte plötzlich einen Architekturwettbewerb veranstalten, eine Tiefgarage bauen und der Grundstückspreis verdreifachte sich nahezu. Alles im "Sinne einer Gleichbehandlung" für alle Investoren auf dem Flugfeld.

Wer auf dem Flugfeld hat einen Architekturwettbewerb veranstaltet? Haben das Sensapolis, GTÜ, Star, Kistler, Hydro-Bar oder das neue DRK-Zentrum alle eine Tiefgarage? Haben diese Grundstücke auch 1000 Euro pro Quadratmeter gekostet? Nur ein Schelm würde jetzt wetten, dass, wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist, Rainer Ganske mit der Böblinger Baugesellschaft einen feinen Bebauungsvorschlag für das "Filetstück" machen wird.

Rainer Aust, Böblingen