Mittelalterliche Körperstrafen an den Täter-Geldbeuteln

Leserbrief vom 23. Oktober 2018 - 10:48

Zu den Cum-Ex-Verträgen

Eigentlich sind das kurz und klar Diebstähle an jedem Geldbeutel von unseren Steuerehrlichen (die ganze Story ist zu lesen unter: https://cumex-files.com/). Ich bin für die Einführung von mittelalterlichen Körperstrafen an den Täter-Geldbeuteln. Alles ausräumen bis er nur noch rechtstreue Knastluft beinhaltet. Dazu Entzug aller beruflichen Zulassungen. Als Resozialisierungsübung Camping mit Obdachlosen, als Fußschmuck dazu die fahndungsfreundlichen elektronischen Fußfesseln Marke Knastfix. Zur Entlassung ein Faltblatt, wo man am besten weggeworfene Pfandflaschen findet - so als humane Handreichung. An den einträglichsten Stellen machen die Giertäter dann Bekanntschaft mit unbescholtenen Rentnern. Nur die Rentner wurden nicht straffällig. Da kommen dann lebensphilosophische Gespräche in Gang über Armutsschuld.

Wieso muss das eigentlich der Rechercheverbund Correktiv von Journalisten herausfinden? Weil seit Jahren die Länderfinanzminister viel zu wenig Steuerfahnder einstellen. Das haben diese Verbrecher mit weißen Kragen sicherlich als Einladung verstanden. In Baden-Württemberg sind die versprochenen Fahnder immer noch nicht eingestellt worden. Wieviel waren versprochen? Je 500 in zwei Legislaturperioden. Das ist eine schwäbische Wutbürgerproduktion jedoch ohne die schwäbische Erfinderkunst. Also gebt dem Volke, was des Volkes ist!

Matthias Reinke, Böblingen