Vermüllung in unserer Stadt

Leserbrief vom 17. Oktober 2018 - 20:30

Zum Artikel "Kampfansage an die Vermüllung der Umwelt" vom 9. Oktober

Wenn ich morgens durch unser Wohnviertel laufe, um in den Wald zu gelangen, treffe ich überall auf die Hinterlassenschaften meiner Mitbürger. Seien es Flaschen, Pizzakartons, Papierfetzen oder Plastiktrinkbecher. Teilweise sammle ich diesen Müll auf, um ihn in einem der wenigen Papierkörbe zu entsorgen und ärgere mich über diese gedankenlose Achtlosigkeit.

Unser frisch gewählter Oberbürgermeister Dr. Stefan Belz ist unter anderem mit dem Wahlkampfmotto angetreten, für eine saubere Stadt durch das Aufstellen von mehr Papierkörben zu sorgen. Nun sehe ich ja ein, dass dies nicht die wichtigste Aufgabe eines neu gewählten Bürgermeisters sein kann. Dennoch mahne ich an, dieses Versprechen zeitnah einzulösen, zumal er diese Aufgabe leicht delegieren kann.

Bei meinen letzten Reisen sind mir in anderen Städten wunderbare Papierkörbe aufgefallen, die ich den Lesern und dem OB nicht vorenthalten möchte. Wie wäre es mit diesen bunten Exemplaren in Tiergestalten, die den Müllbereiter geradezu auffordern, ihn mit Abfall zu füttern (siehe Foto)? Oder den mehr deutschen Vorstellungen entsprechenden großvolumigen Behältern (gesehen in Dubrovnik / Kroatien), die aus Metall gefertigt sind und den Vorteil der Standfestigkeit haben und die Möglichkeit der Mülltrennung in Flaschen, Papier und sonstigen Müll bieten?

Wichtig ist, dass bald etwas geschieht!

Ulrich Wellmann, Böblingen