Braunkohle-Verbrennung ist schädlichste Energiequelle

Leserbrief vom 09. Oktober 2018 - 17:06

Zu den Protestaktionen von Umweltschützern im Braunkohleabbaugebiet Hambacher Forst

Für den Fortbestand der Menschheit ist die Sicherung der Lebensgrundlagen existenziell. Wir missachten die allernotwendigsten Lebensgrundlagen wie saubere Luft zum Atmen, sauberes Wasser zum Trinken, saubere Böden zur Erzeugung von gesunden Lebensmitteln. Aktuelles Beispiel ist der Energiekonzern RWE, der mit der Abholzung des Hambacher Forstes und dem Verbrennen weiterer Braunkohle genau dazu beiträgt, die Lebensgrundlagen der Menschheit zu zerstören. Wenn Leute von der AfD die Erderwärmung ignorieren, so sage ich mir, das sind halt die "Ewiggestrigen". Bei SPD und CDU ist mir diese Ignoranz, dieses "Weiter so" jedoch völlig unverständlich. Hitzewellen und zunehmende Trockenheiten haben heute schon die Lebensgrundlagen von über 20 Millionen Menschen (Klimaflüchtlinge) zerstört. Dabei ist gerade das Verbrennen von Braunkohle die klimaschädlichste von allen Energieformen. Irene Mörsch, Erste Vorsitzende des Katholikenrates der Region Düren, beschreibt die Kungelei von Politik und Wirtschaft wie folgt: "Der Hambacher Wald wird von vielen als Symbol gesehen, das den rücksichtslosen Umgang von uns Menschen mit unserer 'Schwester Erde' zeigt, aber auch die Gewinnsucht unserer Zeit und die Untätigkeit der Politik gegenüber der Übermacht der Wirtschaft." Da hilft nur noch eins: Stromanbieter und Partei wechseln!

Hubert Bohner, Böblingen