Bremsschwellen am Herdweg

Leserbrief vom 02. Oktober 2018 - 15:00

Zum Artikel: "Gefährliche Situationen vor der Eichendorff-Schule" vom 26. September

Ich war einst Schülerlotse am Herdweg-Zebrastreifen vor der Eichendorffschule. Das würde ich mir in Anbetracht von Kampf-Rasern ohne Polizeischutz heute nicht mehr getrauen. Viel ist seit Rektor Alberts Zeiten aus dem Ruder gelaufen. Wir gingen noch zu Fuß zur Schule oder radelten. Man hielt vor Zebrastreifen an und hatte Respekt vor der Polizei. Heute wundert man sich. Auch, wieso man argumentiert, eine 30er-Zone vor einer Schule würde Busfahrpläne durcheinander bringen. Jeden Tag beeinflussen Staus in der Innenstadt Busfahrpläne. Mir leuchtet nicht ein, warum ein Bus, der ohnehin gerade von der Schulhaltestelle anfährt, den Fahrplan beeinflusst, wenn der mit 30 statt 50 Stundenkilometern an der Schule vorbeibrettert. Einfach eine Bremsschwelle einbauen.

Zum Angedenken an den häufigen Leserbriefschreiber Kurt Burkhard, Schöpfer des Namens "Lützner-Hubbel" (Bremsschwelle in der Schwabstraße), sollte der im Herdweg "Kurt-Hubbel" heißen.

Jörg Lanksweirt, Böblingen