Geld unnötigausgegeben

Leserbrief vom 14. September 2018 - 14:30

Zum Artikel "Ruckelfreie Fahrt für die Radler" vom 11. September über die Einweihung der Radschnellverbindung nach Stuttgart

Das Geld hätte man sich sparen können. Die bisherigen Nutzer werden es komfortabler haben. Rennradler und Inlineskater werden sich dazu gesellen. Aber nur wenige Menschen werden, um hier zu fahren, ihr Auto stehen lassen. Sie müssen sich nämlich weiterhin die Waldburgstraße heraufquälen oder im Vaihinger Teil der Panzerstraße das Bremsen auf feuchtem Pflaster beherrschen. Und wird sich, trotz mitwandernder Beleuchtung, auch nur eine Radlerin mehr in den Wald trauen? Ein Radschnellweg (RSW) kann nur an der alten B14 entstehen! Hier haben wir im Vergleich moderatere Steigungen, weniger Höhenmeter zu überwinden, eine gute Anbindung ins Vaihinger Zentrum, zur Uni und nach Sindelfingen. Und im Zuge der A81-Umbaumaßnahmen könnte ein perfekter Anschluss nach Böblingen gebaut werden. Und diesen RSW bekäme man fast geschenkt: Ein Fahrstreifen der B14 wird zur Einbahnstraße, der andere zum RSW. Der Autoverkehr wird es verkraften: Schließlich funktioniert die aktuelle Vollsperrung ja schon seit Monaten.

Claus Kukuk, Sindelfingen

Anmerkung der Redaktion: Die alte B 14 wird als Ausweichstrecke während der Zeit der A-81-Verbreiterung für den Autoverkehr benötigt. Sie kommt daher für den Radschnellweg nicht in Betracht. Dies sagten die Verantwortlichen auf der Einweihung der Radschnellverbindung.