Radweg eröffnet nicht nur Radfahrern Vorteile

Leserbrief vom 18. Mai 2018 - 16:24

Zur Radschnellverbindung zwischen Böblingen und Stuttgart

Auch wenn ich in Jettingen wohne, so habe ich 37 Jahre meines Lebens in Böblingen verbracht und verfolge daher nach wie vor das Wohlergehen meiner Heimatstadt. So auch das Thema mit der alten Panzerstraße, die geteert und beleuchtet werden soll. Warum auch nicht: Man sehe auch Vorteile darin und dies nicht nur für die Radfahrer, sondern auch für Menschen mit Behinderung, die auf den Rollstuhl angewiesen sind und sich mit einem sportlichen Rennrollstuhl bewegen wollen, um sich so fit halten zu können. Auch bedenke man, dass diese Bewegung im Rennrollstuhl immerhin eine paraolympische Disziplin für behinderte Menschen ist - dafür wäre diese dann ausgebaute, versiegelte Strecke eine geeignete Trainingsbahn für Behinderte - egal ob paraolympische Interessen oder eben nur sportliche Interessen im Vordergrund stehen.

Aber auch für Menschen, die sich im Sommer mit Rollski fit halten oder für Sportler, die ihren Cross Skater bewegen wollen, wäre diese Strecke absolut entgegenkommend, ja bestens geeignet. Dem Wild wird es nichts ausmachen: Es hat sich längst an Bewegungen auf dieser Straße gewöhnt und wird mit den weiteren Bewegungen auf dieser Strecke zurechtkommen. Da wird nichts zerstört, sondern eher sinnvoll verbessert. Auch ist es kein Schildbürgerstreich, sondern gut angelegtes Geld. Die Strecke wird nach den beendeten Bauarbeiten - sei es von Fahrradpendlern oder von Sport treibenden Menschen - dankend mit Lust und Freude angenommen werden. Davon bin ich überzeugt.

Dieter Mühlhaupt, Jettingen