Übertriebener CO2-Hype

Leserbrief vom 03. Mai 2018 - 16:42

Zum Thema "Erderwärmung".

Gebetsmühlenartig erhebt die Umwelt-Lobby wieder ihre Stimme. Da steht geschrieben, "die Wissenschaftler haben errechnet, dass jedes Kilogramm Kohlendioxid 15 Kilogramm Eis schmelzen lässt". Der Wahrheitsgehalt dieser lapidaren Aussage wird jedoch nicht nachgewiesen. Es wird irgendwo kritiklos abgeschrieben, von der Presse vervielfältigt, und damit glauben die meisten Leser, die Aussage müsste ja stimmen. Und der Hype geht weiter. Dabei ist es anders!

Zweifellos erlebt die Erde eine Wärme-Phase; seit der letzten Eiszeit, besonders in den letzten Jahrzehnten. Welches könnten die Ursachen dazu sein?

Die Sonne scheint seit Jahrmillionen. Aber strahlt sie immer gleichmäßig? Nein! Es ist erwiesen, dass es Schwankungen gibt. Die Forschung sagt: Sollte sich die Strahlung der Sonne um wenige Prozent durch irgendein Ereignis reduzieren, hätten wir wieder eine Eiszeit. Momentan nützt uns eine warme Klimaperiode.

Der Anteil von CO2 in unserer Atmosphäre wird aus Unkenntnis meist überschätzt. Er beträgt nur 0,04 Prozent - das entspricht 400ppm (parts per million). Messungen haben ergeben, dass durch den anthropogenen, also der durch den Menschen verursachte Einfluss der CO2-Gehalt der Atmosphäre um jährlich 2 ppm zunimmt. Durch IR-spektrometrische Messungen ergab sich, dass durch die Auswirkung von CO2 ein eher geringer Einfluss auf den Treibhauseffekt besteht. Nach der Stefan-Boltzmann-Gleichung entspricht der im vergangenen Jahrhundert eingetretene CO2-Zuwachs von 20 Prozent einem vom Mensch verursachten Temperaturanstieg von nur 0,2 Grad Celsius.

Woher kommt also die Erderwärmung hauptsächlich? Verursacht durch die gegenwärtige Intensität der Sonnenstrahlung und durch geophysikalische Vorgänge, verdunstet aus den Ozeanen immer mehr Wasser. Dieser Wasserdampf bildet mehr Wolken in der Atmosphäre. Die Wolken (bestehend aus Wassertröpfchen) sind geeignet Wärme zu speichern und Abstrahlung von Wärme zurück in den Weltraum zu verhindern und sind damit die weitaus größte Ursache des Treibhauseffektes.

Den Vorgang des zunehmenden Anteils von Wasserdampf in der Atmosphäre können wir nicht steuern. Wir müssen die daraus folgende Erderwärmung hinnehmen. Der CO2-Anteil der Atmosphäre hat eine untergeordnete Bedeutung und ist nachweislich nicht der ausschlaggebende Grund für die Erderwärmung der letzen Jahrzehnte.

Der gegenwärtige Hype um das CO2 in den Medien und dazu der Beitrag der ideologisch-politischen Gesinnungshelfer wird augenscheinlich durch die Lobbyisten der Energiewende und anderen Interessengruppen befeuert um weitere staatliche Gelder abzuschöpfen, Aktivisten zu steuern oder Wählerstimmen zu binden. Einer schreibt vom anderen kritiklos ab und hilft dabei bewusst oder unbewusst die organisierte Desinformation voranzutreiben.

Logischerweise ist es trotzdem sinnvoll die natürlichen Ressourcen wie Kohle oder Erdöl durch neue Technologien zu schonen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Aber mit Maß und Ziel und unter anderen Prämissen.

Hermann Ams, Schönaich