Flächendeckende Radarmessung für mehr Sicherheit

Leserbrief vom 16. April 2018 - 13:30

Zum Leserbrief "In Bayern sind lediglich 750 Radaranlagen installiert" vom 12. April

In Bayern sind lediglich 750 Radaranlagen installiert, in Baden-Württemberg angeblich 12 000. Das behauptet ein Oldtimerfahrer aus Böblingen, der von einer Radarmessung erfasst wurde und bezeichnet die Begründung für solche Kontrollen in seinem Leserbrief als Volksverdummung. Er glaubt tatsächlich, dass in ganz Bayern nur mit festen Radaranlagen Temposünder erfasst werden. Ein Trugschluss, wie ich schon leidlich erfahren musste. Wie viele mobile Radarmessungen in seinem Geburtsort Ansbach getätigt werden, ist leider unbekannt.

Aber da auch dort vermutlich nicht nur autofahrende "Engel" sesshaft sind, werden bei den Geschwindigkeitsüberschreitungen zum Erhalt der Verkehrssicherheit Bußgelder erhoben. So ein Bußgeldbescheid "brennt" sich beim Betroffenen unwiderruflich ein. Seine Behauptungen gipfeln in dem Verdacht, dass der zuständige Kontrolleur die Gebühren in seine Tasche wirtschaftet. Abgesehen davon, dass solche Behauptungen strafrechtliche Folgen nach sich ziehen können, scheint sich eine Menge Frust bei dem "Oldtimer" angesammelt zu haben.

Fakt ist und bleibt: Nur flächendeckende Radarmessungen minimieren die Unfallursache Nummer eins: überhöhte Geschwindigkeit. Deshalb weiterhin Radarmessungen und gute Fahrt in Baden-Württemberg.

Wolfgang Hensel, Böblingen