Benjamin Schmid ist der neue Bürgermeister in Gäufelden

Von Käthe Rueß

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    Es ist entschieden: Benjmin Schmid ist der neue Bürgermeister in Gäufelden. Foto: Käthe Rueß

Gäufelden. Damit hätte wohl kaum jemand gerechnet: Obwohl sich zehn Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters in Gäufelden beworben hatten, steht der Nachfolger von Johannes Buchter bereits nach dem ersten Wahlgang fest: Benjamin Schmid sicherte sich mit 52,2 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit.
Er sei überwältigt und ein wenig sprachlos aufgrund des Vertrauens und des klaren Auftrags der Gäufeldener, bekannte der 34-Jährige aus Nufringen, nachdem Johannes Buchter auf dem Öschelbronner Rathausplatz gegen 19.45 Uhr das Ergebnis verkündet hatte: „Ich möchte für Sie da sein und Gäufelden mit Ihnen gemeinsam gestalten“, wandte er sich direkt an die Bürger, die das Ergebnis vor Ort mit Spannung erwartet hatten. Angesichts der Wahlbeteiligung (54,74 Prozent) und dem deutlichen Abstand zu den übrigen Bewerbern sprach auch Buchter von einem „klaren Ergebnis“, dass er sich genauso gewünscht habe, da dies einem Bürgermeister den Rücken stärke.  Auf Platz zwei landete Lukas Rosengrün (17,5 Prozent), Dritter wurde Günter Egeler (13,72 Prozent).
Stellvertretend für die anwesenden zukünftigen Amtskollegen hieß Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler Schmid in ihrem Kreis willkommen. „Ich liebe Überraschungen“, freute sich auch Landrat Roland Bernhard, der seinem bisherigen Mitarbeiter im Landratsamt persönlich gratulierte. „Ihr habt gut gewählt“, rief er den Gäufeldenern zu, von denen die ersten bereits kurz nach Schließung der Wahllokale auf den Platz geströmt waren. Im Laufe des Abends wurde die Menschentraube, die vom Öschelbronner Musikverein unterhalten wurde, vor dem Fenster des Bürgerbüros immer größer: Ab 18.30 Uhr liefen dort auf einem Großbildschirm die Ergebnisse der neun Wahlbezirke nach und nach auf. Schnell war klar, dass die Frage, ob Benjamin Schmid es bereits im ersten Anlauf schaffen kann, den Spannungsbogen lieferte.
Die Ergebnisse der übrigen sieben Kandidaten lagen im einstimmigen Bereich.

Artikel vom 14. Juli 2019 - 20:15

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