Bernd Dürr macht das Rennen in Bondorf

Klare Sache bei der Bürgermeisterwahl in Bondorf

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    Strahlender Wahlsieger: Bernd Dürr mit Ehefrau Manuela Foto: hes

Artikel vom 07. Juli 2019 - 19:00

Von Helmut Schilling

BONDORF. Man konnte es dem wiedergewählten Bondorfer Bürgermeister Bernd Dürr (50) gestern Abend vor rund 400 Bondorfern ansehen: Er war sichtlich erleichtert und begeistert vom Ergebnis seiner Wiederwahl nach 16 Jahren Amtszeit.

Bei einer Wahlbeteiligung von 59,14 Prozent erreichte Dürr 81,04 Prozent der abgegeben Stimmen. Sein Mitkonkurrent Yusuf Zengin schaffte einen Achtungserfolg von immerhin 15,59 Prozent, Kai Jens Schröder als Dritter im Bunde kam auf 2,89 Prozent.

Die Stimmen waren zwar um 18.45 Uhr ausgezählt, doch der stellvertretende Bürgermeister Willi Gauß machte es spannend und ließ erstmal die Bondorfer Blasmusiker aufspielen, bevor er das Ergebnis um 18.53 Uhr bekannt gab. Für Gauß ein "überwältigender Vertrauensbeweis" für Bernd Dürr.

"Wow" war die erste Reaktion des Wiedergewählten. Für ihn beschere das Ergebnis einen "riesengroßen Glücksmoment", so Dürr. Er habe nicht mit einer so hohen Zustimmung und Wahlbeteiligung gerechnet. Das Ergebnis habe seine Erwartungen weit übertroffen und sorge für einen riesengroßen Rückenwind in seiner dritten Amtszeit.

Als fairer Verlierer zeigte sich Yusuf Zengin. "Heute hat in Bondorf die Demokratie gewonnen", sagte er. Er wünschte Dürr weitere tolle acht Jahre. Er hoffe, dass Dürr seine Wahlversprechen umsetze, meinte Kai Jens Schröder.

"Bondorf hat alles richtig gemacht, Sie sind zur Wahl gegangen", lobte Landrat Roland Bernhard die rekordverdächtig hohe Wahlbeteiligung. Ein dickes Kompliment richtete er an Bernd Dürr, das Ergebnis sei nicht selbstverständlich.

Herrenbergs Oberbürgermeister Thomas Sprißler sprach von einer "tollen Wiederwahl". Dürr sei stets integer und vertrauensvoll und auch einer seiner besten Freunde. In dieser Konstellation sei Bernd Dürr ein "fulminanter Wahlsieg" gelungen. Wie sehr Dürr geschätzt werde, beweise auch die hohe Zahl an Amtskollegen, die zur Wiederwahl und Ergebnisverkündung nach Bondorf gekommen seien, so Sprißler.