Für eine halbe Million runderneuertes Freizeitgelände zwischen Ober- und Unterjettingen darf jetzt ganz offiziell bespielt werden

Nach 15 Jahren steigt die zweite Einweihung

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    Bürgermeister Hans Michael Burkhardt, Planer Simon Gross und Jugendreferent Samuel Brenner (von links) freuen sich über die Einweihung der Jettinger Freizeitanlage Foto: red

Artikel vom 16. Mai 2019 - 16:48

JETTINGEN (red). Das Freizeitgelände in Jettingen ist zwar schon einige Monate in Betrieb - doch mit der offiziellen Einweihung hatte man bewusst bis ins Frühjahr gewartet.

Rund 500 000 Euro wurden in das Freizeitgelände investiert, wobei mit 315 000 Euro doch ein recht üppiger Zuschuss aus dem Förderprogramm "Soziale Integration im Quartier" nach Jettingen floss. "Der Fördertopf ist uns quasi vor die Füße gefallen, und wir sind gleich zum Zug gekommen", freut sich Bürgermeister Hans Michael Burkhardt über den Coup. Denn klar dient das Freizeitgelände auch der Integration - aber mit seinem breiten Angebot ebenso allen Generationen im Ort. So werde vor allem der Vita-Pfad sehr gut angenommen.

Wie der Rathauschef vor zahlreichen Jettingern in Erinnerung rief, weihte er das Freizeitgelände Stöckach jetzt zum zweiten Mal ein. Denn bereits vor 15 Jahren wurde die Freizeitanlage zwischen Ober- und Unterjettingen errichtet. Jetzt präsentiert sie sich runderneuert und erweitert. Vor fünf Jahren bildete ein Jugend-Workshop die Initialzündung dafür, hier für Jung und Alt etwas Neues zu schaffen. Anfang 2018 fiel dann der Startschuss für das generationenübergreifende Projekt - das auch von Bürgermeister Burkhardt und seiner Familie gerne genutzt wird.

Dass dort kein alltägliches Freizeitgelände geschaffen wurde, wird auf den ersten Blick deutlich. So gibt es hier beispielsweise keine Schaukeln - weil die ja bei den anderen Spielplätzen im Ort bereits vorhanden sind. Dafür erwartet die Besucher eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten. So wurde der ungeliebte Rindenmulchbolzplatz durch eine attraktive Spielanlage mit einem Wassermatschbereich sowie einem Kletter- und Balancierbereich ersetzt. Das bestehende - gut genutzte - Beachvolleyballfeld wurde um ein Feld vergrößert und verfügt jetzt über einen Sitzbereich für Zuschauer. Der anfallende Bodenaushub der Baumaßnahme wurde für die Erweiterung der Fahrradhügelstrecke (Pump-Track-Parcours) verwendet.

Daneben verbesserte man die vorhandenen Anlagen für Skater durch eine Verbreiterung der Randbereiche, gleiches gilt für den vorhandenen Bolz-, Hockey- und Basketballbereich, der zudem eine Einzäunung erhalten hat. Ebenso spielt der Gesundheits- und Fitnessaspekt auf der Freizeitanlage eine wichtige Rolle. So ist eine feine kleine Fitnessanlage entstanden, die sich als so genannter Vita-Pfad in den angrenzenden Wald verlängert.

Klar, dass jetzt also gefeiert wurde: Da wirkten die Mini-Flames der Narrenzunft ebenso mit, wie die Zirkus AG der Grundschüler oder die Tanzgruppe des Jugendtreffs. Musikalisch umrahmte die Jugendkapelle des Unterjettinger Musikvereins die Einweihung. Einige Bälle durften Bürgermeister Burkhardt und Jugendreferent Samuel Brenner dann noch von Planer Simon Gross in Empfang nehmen.

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