Nächste Runde fürs ALB-Monitoring

Kampf dem Quarantäneschädling

Artikel vom 21. März 2019 - 18:42

HILDRIZHAUSEN/ALTDORF (red). Am kommenden Montag, 25. März, geht das Kronenmonitoring zum Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) im Hildrizhauser Wald in die nächste Runde. Das Ende der Kontrollen ist für 27. März geplant. Das teilte das Landratsamt Böblingen in einer Presseerklärung mit.

Dabei werden Mitarbeiter der Forstlichen Versuchsanstalt die Bäume auf Spuren des ALB untersuchen. Außerdem führen bereits seit Anfang März Mitarbeiter des Landratsamts Böblingen mit Dienstspürhund Aska das Monitoring in Altdorf weiter.

Als weitere Maßnahme werden die Holzstapel in der Quarantänezone digital erfasst, markiert und durch den Spürhund untersucht. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfangreichen Monitoringprogramms, das vom Landratsamt Böblingen im Offenland und der Forstlichen Versuchsanstalt im Wald auch in den nächsten Jahren durchgeführt wird.

Der ALB gilt als einer der zehn gefährlichsten Schädlinge weltweit. Er wurde in Hildrizhausen erstmals im August 2016 und dann wieder im Februar 2017 entdeckt. Bis 2021 steht Hildrizhausen deshalb unter Quarantäne; was bedeutet, dass kein Holz exportiert werden darf.

Verwandte Artikel