Bürokratischer Hürdenlauf

Flächennutzungsplan fürWaldenbuch und Steinenbronn

Artikel vom 18. Februar 2019 - 18:42

WALDENBUCH/STEINENBRONN (mmü). Der Weg zu einem rechtskräftigen Flächennutzungsplan (FNP) gleicht einem bürokratischen Hürdenlauf. Eine dieser Hürden haben die Gemeinden Steinenbronn und Waldenbuch jetzt übersprungen. Bei der Versammlung des Gemeindeverwaltungsverbands wurde am vergangenen Donnerstag der "überarbeite Entwurf" zum FNP mit dem Planungshorizont 2030 festgestellt. Damit sind die Abgeordneten der Verbandsversammlung den Empfehlungen der beiden Gemeinderatsgremien gefolgt.

Im FNP wird festgelegt, welche Freiflächen als Bauerwartungsland für die Wohngebiets- und Gewerbegebietsentwicklung infrage kommen. Es handelt sich somit um ein wichtiges Grundlagenwerk, das beide Ratsgremien seit Jahren immer wieder beschäftigt hat.

Der überarbeitete Entwurf wird nun vom 4. März bis zum 5. April erneut in beiden Rathäusern ausgelegt; damit haben nicht nur die Behörden, sondern auch die Bürger die Chance, zum wiederholten Male Anregungen und Kritik zu äußern. Stellungnahmen, die dann erneut von den Gemeinderäten abgewogen werden müssen. Das soll am 21. Mai in parallelen Sitzungen in Steinenbronn und in Waldenbuch geschehen.

Über dieser überarbeiteten Version könnte dann am 27. Juni erneut die Verbandsversammlung brüten. Erst danach kann eine genehmigungsfähige Fassung zur endgültigen Prüfung beim Landratsamt vorgelegt werden. Erteilt das Landratsamt seinen Segen, wird der FNP rechtskräftig - im Idealfall könnte dies noch im Sommer der Fall sein.

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