Weiterhin keine Spur vom ALB

Bevölkerung wird um Unterstützung gebeten

Artikel vom 03. Januar 2019 - 18:48

ALTDORF/HILDRIZHAUSEN (red). Ende November wurde das Monitoring in Hildrizhausen für das Jahr 2018 laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes beendet. Abgesucht wurde der gesamte Bereich in der 500-Meter-Zone einschließlich der Risikogebiete Greuth und Steinhau. Professionelle Baumkletterer und Spürhundeteams fanden keine weiteren Spuren des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Bei der Suche kam auch der landkreiseigene Amts-Spürhund Aska erstmalig zum Einsatz und durfte zusammen mit einem erfahrenen Spürhund nach Käfern suchen.

Auch 2019 wird es regelmäßige Untersuchungen geben. Die nächste Maßnahme zur Überwachung beginnt voraussichtlich im März in Altdorf und im April in Hildrizhausen. Wenn auch die folgenden Untersuchungen keine Spuren des ALB erbringen, kann die Quarantänezone am 31. Dezember 2020 aufgehoben werden. Die regelmäßigen Überwachungsmaßnahmen finden jeweils im Frühjahr und im Herbst statt.

Neuaustriebe der gefällten Bäume müssen entfernt werden

Zu Beginn dieses Jahres werden alle Bewohner der 100-Meter-Zone in Hildrizhausen mit einem Schreiben des Landratsamtes gebeten, den Neuaustrieb der im Januar 2017 gefällten Bäume und Sträucher zu entfernen. Diese Maßnahme ist notwendig, da die Neuaustriebe teils sehr schnell wachsen und so dem ALB wieder zur Ausbreitung verhelfen können. Parallel werden alle Stockaustriebe im öffentlichen Grün durch den Bauhof von Hildrizhausen zurückgeschnitten.

"Nur mit der Mithilfe der Bevölkerung ist eine erfolgreiche Bekämpfung des ALB möglich", so der stellvertretende Landrat Martin Wuttke. "Wir bedanken uns deshalb schon vorab bei allen Anwohnern und Beteiligten für das bisherige Engagement und die Unterstützung bei den jetzt anstehenden Maßnahmen."

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landkreises Böblingen unter http://www.lrabb.de/ALB im Netz. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des Amts für Landwirtschaft und Naturschutz am "Käfertelefon" (0 70 31 663-23 30) oder per Mail unter landwirtschaft-naturschutz@lrabb.de zur Verfügung.

Verwandte Artikel