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Die dreieinige Volksbank auf dem Vormarsch

Bankinstitut in Herrenberg, Nagold und Rottenburg vermeldet Spitzenwerte fürs laufende Jahr

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    Immehr mehr Bankkunden verschulden sich - viele der privaten Krditnehmer wollen den Traum vom Eigenheim verwirklichen Grafik: red

Artikel vom 16. Oktober 2018 - 16:06

HERRENBERG/ROTTENBURG/NAGOLD (red). 2018 wird für die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg erneut ein gutes Geschäftsjahr werden. Das Betriebsergebnis der Bank wird sowohl eine angemessene Stärkung der Reserven als auch die planmäßige Ausschüttung der Dividende an die derzeit knapp 55 600 Mitglieder ermöglichen. Die Bilanzsumme liegt Stand 31. August 2018 bei rund 2,3 Milliarden Euro. So das Resumme einer Pressekonferenz, die am Montag in Rottenburg abgehalten wurde.

Für die hohe Qualität ihrer Beratung wurde die Volksbank zum neunten Mal in Folge als "Beste Bank vor Ort" in Herrenberg ausgezeichnet. Als Ergänzung zu ihrer Kernaufgabe, der umfassenden persönlichen Beratung und Betreuung, entwickelt die Bank auch ihre digitalen Zugangswege stetig weiter. So stellt die Bank eine Vielzahl an digitalen Services im Online-Banking und der VR-Banking-App zur Verfügung, mit denen alltägliche Bankgeschäfte unabhängig von Zeit und Ort erledigt werden können. Auch im Anlagebereich bietet die Bank neue digitale Services. Mit einem digitalen Anlage-Assistenten können Kunden online herausfinden, welche Geldanlage am ehesten zu ihren persönlichen Zielen passt.

Rekordwachstum bei Baudarlehen

Für die ersten acht Monaten des laufenden Jahres wird auch eine deutliche Zunahme bei den Kundenkrediten vermeldet - sie wuchsen um 4,5 Prozent auf rund 1,77 Milliarden Euro. So hoch wie nie zuvor war das Volumen der neu zugesagten privaten Baufinanzierungen. Angesichts der historisch niedrigen Darlehenszinsen erscheint nicht nur der Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum äußerst interessant. Auch als Kapitalanlage mit Renditeaussichten sind Immobilien eine echte Alternative zu traditionellen Geldanlagen. Bis Ende August stiegen die privaten Kredite hier um mehr als 4 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro.

Die Firmenkredite wuchsen zum 31. August um rund 5 Prozent auf 619 Millionen Euro. Aufgrund höherer Obergrenzen für die Kreditvergabe - bedingt durch die gewachsene Größe der Bank nach der Fusion mit Nagold - finanzieren verstärkt auch große Unternehmen aus der Region ihre Investitionen bei der dreieinigen Volksbank. Zudem sichern sich die Firmenkunden angesichts möglicher Zinserhöhungen längerfristig die Vorteile des derzeitigen Zinstiefs.

Auch bei den Einlagen zeigt die Kurve nach oben: Die betreuten Kundengelder stiegen insgesamt um 3,5 Prozent auf rund 2,4 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen nahmen um rund 4 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Euro zu. Das Volumen der Anlagen auf Kundendepots stieg aufgrund von Kursrückgängen nur moderat um 1,6 Prozent auf 700 Millionen Euro.

Obwohl klassische Anlagen wie Festgelder oder Sparbücher nur eine äußerst geringe oder gar keine Rendite bringen, hält ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit viele Kunden immer noch von ertragreicheren, aber auch riskanteren Anlagen wie Aktien ab. Mit Zinsprodukten ist heute kaum mehr ein Vermögenserhalt möglich, geschweige denn ein Wachstum des Vermögens. Eine optimale Strukturierung des Vermögens, über mehrere Bausteine breit verteilt, kann jedoch Stabilität mit Renditeaussichten verbinden, so das Credo der Vereinigten Volksbank. Dazu gehören neben Liquidität auch Geldwerte wie verzinsliche Wertpapiere, Substanzwerte wie Aktien, alternative Geldanlagen wie Gold und Sachwerte wie Immobilien. Mit Investmentfonds beispielsweise ließen sich Chancen und Risiken selbst für vorsichtige Anleger gut in Einklang bringen.

Zurzeit beschäftigt die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg zusammen mit ihren Tochtergesellschaften 438 Mitarbeiter einschließlich Auszubildende. Bei der Bank selbst waren Stand Ende August 387 Mitarbeiter inklusive Auszubildende angestellt.

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