Herrenberg: Neue Impulse für die Altstadt

Quartiersmanagerin Ines Böttcher hat in Herrenberg einiges vor

Artikel vom 21. März 2019 - 18:00

HERRENBERG (red). In der Herrenberger Altstadt beginnt laut einer Pressemitteilung jetzt die Projektarbeit zum "Quartier 2020" mit dem Ziel, das nachbarschaftliche Miteinander zu stärken. Für die Koordination und Quartiersentwicklung hat das Team Beteiligung und Engagement (BE) der Stadtverwaltung eine neue Mitarbeiterin gewonnen: Ines Böttcher will als Quartiersmanagerin gemeinsam mit der Bürgerschaft, der Stadtverwaltung und anderen Interessensvertretern das "Quartier 2020" mit Inhalt füllen. Finanziert wird das Projekt durch Fördermittel aus dem Ideenwettbewerb "Quartier 2020 - Gemeinsam. Gestalten." des Landes Baden-Württemberg.

"Mein Ziel ist es ein, lebendiges Quartier zu gestalten - also eine Nachbarschaft in der die Menschen sich einbringen, mitentscheiden, Verantwortung übernehmen und sich gegenseitig unterstützen. Das Thema Teilhabe als Querschnittsthema liegt mir dabei besonders am Herzen", erklärt Ines Böttcher. Um die Menschen in ihrer direkten Nachbarschaft zu vernetzen und aktiv in das Geschehen der Stadt einzubinden, sei es zunächst wichtig, die aktuellen Themen zu vermitteln. So können die Bewohner sich aktiv an aktuellen Projekten der Stadt beteiligen und die eigenen Wünsche und Bedarfe einbringen.

Zur Gestaltung des Quartiers sind alle Menschen eingeladen, die dort leben und arbeiten. In der Altstadt sind das unter anderem Familien, Senioren, Jugendliche, Singles, Migranten und Menschen mit Behinderung. Künftige Projekte könnten sich darum drehen, wie man stärker miteinander in Kontakt kommt und gemeinsam neue Treffpunkte schafft - oder darum, die Altstadt sauberer, freundlicher und barrierefreier zu gestalten. Möglich sei es, dass sich Initiativen, die sich für ihren Stadtteil einsetzen, gründen. Auch eine Zusammenarbeit mit bestehenden Projekten und Vereinen, wie dem interkulturellen Garten oder dem Stadtmarketing, zum Beispiel bei der Nutzung und Gestaltung leerstehender Ladengeschäfte, sei möglich. Die Liste lasse sich je nach Bedarf der Bürger noch erweitern.

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