Das Gäu im Fasnet-Fieber

Am Dienstag schallten durch die Herrenberger Altstadt "Narri, Narro"-Rufe

Artikel vom 05. März 2019 - 18:00

Von Melissa Schaich

HERRENBERG. Pünktlich zum Beginn des Herrenberger Fasnetumzugs hatte der Wettergott keine Lust mehr und ließ dicke Regentropfen vom Himmel fallen. Doch das konnte die Narren beim Herrenberger Umzug nicht davon abhalten, ordentlich Stimmung zu machen. Und das Konfetti klebt bei Regen ja umso besser an Jacken, Taschen und Haaren der Umzugs-Besucher.

Trotz der gruseligen Masken konnten die Narren mit lustigen Tänzen und vielen Süßigkeiten sogar die Kinder von sich überzeugen. Auch die Schuhbendel des einen oder anderen Zuschauers waren vor den Gäuhexa nicht sicher. Die Herrenberger stimmten voll ein in den Spaß: Als eine Hexe mit Lippenstift Gesichter verschmierte, rannte niemand weg - viele hielten sogar noch die Backe hin. "Ich auch noch", schrie es da aus der zweiten Reihe. Bereitwillig verschönerten die Narren die Gesichter und winkten in die Menge. Wer nicht aufpasste, konnte auch gut mal von einer der Fuchsloch-Hexa durch die Luft gewirbelt werden.

Insgesamt 81 verschiedene Gruppen zogen durch die Herrenberger Straßen. Sogar die Gurra Hexa vom Faschingsverein Kempten fanden ihren Weg zum Umzug. Angeführt von den Turmbläsern Herrenberg kam auch die Guggenmusik nicht zu kurz.

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