Knopf dran für zwei Großprojekte

Leibfried-Areal und ehemalige Stadtbücherei in Herrenberg

Artikel vom 24. Februar 2019 - 18:36

HERRENBERG (kru). Gleich für zwei Neubauvorhaben setzte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung den bauleitplanerischen Schlusspunkt: Sowohl für das Leibfried-Gelände als auch für das Areal der ehemaligen Stadtbibliothek an der Bahnhofstraße fasste das Ratsgremium einstimmig die Satzungsbeschlüsse zu den vorhabenbezogenen Bebauungsplänen.

Wie die KREISZEITUNG berichtete, plant die Instone Real Estate auf der 1,1 Hektar großen Industriebrache der ehemaligen Metallgießerei im Nordwesten der Kernstadt ein neues Wohnquartier mit rund 130 Wohneinheiten, 20 Prozent davon Sozialwohnungen und förderfähige Eigentumswohnungen, die in den Mehrfamilienhäusern eingestreut werden. Der Entwurf für das neue Wohngebiet mit Mehrfamilien-, Reihen- und sogenannten Town-Häusern stammt aus der Feder des Tübinger Architekturbüros Hähnig Gemmeke, das im Mai vergangenen Jahres als Sieger aus dem Wettbewerbs hervorgegangen war.

Auf dem rund 3500 Quadratmeter großen Gelände, auf dem bis zu ihrem Abbruch im Jahr 2000 die frühere Stadtbücherei stand, möchte der ortsansässige Projektentwickler Marquardt Immobilien einen Gebäudekomplex errichten, der im Erdgeschoss Flächen für Einzelhandel und Gastronomie vorsieht. Außerdem sollen dort 15 Wohnungen, Büroräume, eine Tiefgarage und Fahrradabstellplätze entstehen. Marquardt Immobilien plant, den eigenen Firmensitz in das Gebäude zu verlegen, in das der Projektentwickler nach eigenen Angaben rund 14 Millionen Euro investiert. Gestaltet wird dieses Projekt durch die Architekten Lieb + Lieb aus Freudenstadt.

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