Weg zum Schlossberg gesperrt

Ab Montag, 11. Februar

Artikel vom 05. Februar 2019 - 17:06

HERRENBERG (red). Ahorn, Esche, Eiche - diese Baumarten wachsen an der Herrenberger Burgsteige. Im Februar lässt die Stadt den Wald an der Burgsteige durchforsten, damit hier die Verkehrssicherheit auch künftig gewährleistet ist.

Die Fäll- und Rodungsarbeiten an der Burgsteige beginnen am Montag, 11. Februar, und enden voraussichtlich am Freitag, 15. Februar. Anwohner und Passanten müssen in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen an der Burgsteige rechnen. Außerdem wird der für Fußgänger und Radfahrer freigegebene Weg von der Wilhelmstraße hoch zum Schlossberg während der Maßnahme den Verkehr voll gesperrt.

Die Durchforstung ist laut Stadtverwaltung notwendig, weil der Bestand mittlerweile so hoch ist, dass ein Schiefstand, verursacht durch die Hanglage, die Bäume zum Umstürzen bringen könnte. "Nur wenn der Wald durchforstet wird, kann die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen", erläutert der städtische Umweltbeauftragte Jürgen Baumer. Der Zeitraum für die Forstarbeiten ist bewusst gewählt: "Damit ist gewährleistet, dass rechtzeitig zur Brutzeit an der Burgsteige wieder Ruhe einkehrt und die Vögel sich ungestört dem Nestbau widmen können."

Aufgrund der schwierigen topografischen Lage hat die Stadtverwaltung eine Spezialfirma mit den Durchforstungsarbeiten beauftragt. "Die Hanglage macht es notwendig, dass mit Seilunterstützung gearbeitet wird", erklärt Baumer. Das Brennholz, das bei den Arbeiten anfällt, steht demnächst für Herrenberger Bürger zum Verkauf bereit.

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