Herrenberg: Workshop zur Neugestaltung eines Spielplatzes

Eine Seilbahn darf nicht fehlen

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    Pfiffige Ideen für einen neuen Spielplatz sind enstanden: 2019 geht es an die Umsetzung Foto: red

Artikel vom 23. November 2018 - 17:36

HERRENBERG (red). "Eine Seilbahn!" Das Ausrufezeichen ist ganz bewusst gesetzt und spiegelt die Meinung derer wider, die erst der Kälte trotzten und sich danach unerschrocken die Hände schmutzig machten. Beim Workshop zur Neugestaltung des Spielplatzes in der Beethovenstraße, der direkt hinter der Shell-Tankstelle am Herrenberger Ortsausgang liegt, waren sich alle einig: Eine Seilbahn darf auf keinen Fall fehlen.

So unterschiedlich die Vorschläge auch waren, die von Kindern und Eltern beim Workshop aufs Brett gebracht wurden, überall fand sich ein solches Gerät wieder. Ebenfalls hoch im Kurs standen ein Bodentrampolin, Röhrenrutschen in allen erdenklichen Längen und Neigungswinkeln sowie Klettermöglichkeiten. Angefangen von einem Spinnennetz, über Kletterwände bis hin zu einer uneinnehmbar scheinenden Kletterburg war alles vorhanden. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt - und entsprechend bunt und kreativ waren die Vorschläge, die mit handwerklichem Geschick gebaut oder mündlich an die Fachplaner des Büros "KuKuk" herangetragen wurden: Eine Wackelbrücke und Klangstäbe, ein Piratenschiff und ein Karussell wünschten sich die kleinen Nutzer.

Amt für Technik, Umwelt und Grün setzt Vorschläge 2019 um

Doch auch an die Details dachten die Kinder schon in dieser ersten Planungsphase: Die Wackelbrücke soll beleuchtet und dadurch auch in der Abenddämmerung nutzbar sein, Blumen dürfen auf dem neuen Spielplatz auf keinen Fall fehlen und ein Holzpodest garantiert, dass die Seilbahn einerseits so straff gespannt werden kann, dass auch Erwachsene damit fahren können, und dass andererseits die Jüngeren bequem und selbständig die Seilbahn erreichen können.

Die Ideen werden nun gesammelt, zu Papier gebracht und im nächsten Jahr geht es an die Umsetzung. Besonderheit dabei: Die Mitarbeiter des Amts für Technik, Umwelt und Grün (TUG) werden den Spielplatz in der Beethovenstraße selbst gestalten, die Spielgeräte bauen und aufstellen. Doch bevor es soweit ist, werden den Kindern und Eltern in einem zweiten Workshop die konkreten Spielplatz-Pläne vorgestellt und dabei die kleinen und großen "Fachleute" noch einmal nach ihrer Meinung gefragt. Weitere Infos gibt es unter herrenberg.de/projekte im Netz.

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