Fachschule für Landwirte wieder auf Kurs

Nach einem Jahr Pause werden in Herrenberg wieder Jungbauern als Betriebs-Chefs qualifiziert

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    Nach einem Jahr Pause wird wieder Landwirtschaft doziert: Die neuen Studierenden mit dem Schulbeauftragten Bruno Lemp (ganz rechts) Foto: red

Artikel vom 13. November 2018 - 18:18

HERRENBERG (red). 16 Studierende haben sich in diesem Jahr für die berufliche Weiterbildung an der Fachschule für Landwirtschaft in Herrenberg entschieden. Nach einem Jahr Pause öffnete die Fachschule in Herrenberg Anfang November wieder ihre Tore.

In den neu renovierten Räumen werden die jungen Landwirtinnen und Landwirte in den nächsten drei Jahren auf die Aufgaben als Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter vorbereitet. Neben vertieften Kenntnissen in der tierischen und pflanzlichen Erzeugung wird die Unternehmensführung eine zentrale Rolle spielen. Anhand der Daten ihrer eigenen Betriebe lernen die Studierenden ihre Produktionsverfahren detailliert zu beschreiben, zu beurteilen und zu bewerten, sodass im Folgenden die eigenen Stärken ausgebaut und Schwachstellen optimiert werden können.

Besonders beliebt ist auch die Kalkulation möglicher Entwicklungsperspektiven für die landwirtschaftlichen Betriebe. Hier können die heranwachsenden Unternehmer ihren Fantasien nahezu freien Lauf lassen.

Ziel des Fachschulbesuchs ist der Abschluss als "Wirtschafter/in für Landbau". Durch die intensive Einbeziehung der Betriebsdaten wird schülerbetriebsbezogen und praxisnah unterrichtet. Grundsätzlich sind die Unterrichtsinhalte der Fachschule für Landwirtschaft eng mit den Inhalten der Ausbildung zum Meister verbunden und bildet daher auch eine gute Basis für die Meisterprüfung.

Weitere Informationen zur Fachschule für Landwirtschaft in Herrenberg im Internet unter http://www.fachschule-herrenberg.de.
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