"Uns wird ein erheblicher Imageschaden zugefügt"

Krankenhaus Herrenberg wehrt sich gegen die Disqualifizierung der Abteilung Geburtshilfe als "unzureichend"

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    Das Kreiskrankenhaus Herrenberg steht mit der Abteilung Geburtshilfe in der Kritik. Doch die Herrenberger wehren sich vehement dagegen KRZ-Foto: Archiv

Am Montag ging es durch die Gazetten, am Dienstag nun hat das Krankenhaus Herrenberg eilends zur Pressekonferenz eingeladen und eine Pressemitteilung verschickt. Motto: Schadensbegrenzung. Die Abteilung Geburtshilfe wehrt sich gegen ein Qualitätsurteil "unzureichend", das ihr vom zentralen Prüfungsinstitut des Gesundheitswesens angeheftet wurde.

Artikel vom 13. November 2018 - 17:18

Von Martin Müller

HERRENBERG. 2014 hat die große Koalition in Berlin ein Gesetz erlassen, aufgrund dessen Krankenhäuser einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen und in ihren Dienstleistungen miteinander verglichen werden können. Jetzt wurden erstmals die Ergebnisse der Studie präsentiert, die das zentrale Institut für die gesetzlich verankerte Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen in Deutschland (IQTIG) erarbeitet hat. Landläufig ist dabei vom "Klinik-TÜV" die Rede. Von bundesweit 1085 überprüften Kliniken wurden 73 mit einem "ungenügend" disqualifiziert. Darunter die Abteilung Geburtshilfe in Herrenberg.

► Pressemitteilung des Klinikverbunds

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