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Rechtzeitig Vorsorge zu treffen, ist angesagt

In Herrenberg dreht sich alles um "Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung"

Artikel vom 07. November 2018 - 17:24

HERRENBERG (red). Am Donnerstag, 15. November, findet von 18 bis 19.30 Uhr in der Stadthalle Herrenberg, Seestraße 29, eine kostenfreie Veranstaltung zum Themenkreis "Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung" statt. Die Stadt Herrenberg, der Stadtseniorenrat Herrenberg und der Kreisseniorenrat laden ein.

Erfahrene Referenten informieren aus ihrer Sicht über di diversen Verfügungen und Vollmachten mit den Möglichkeiten, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Im Anschluss an die Vorträge werden in einer Diskussionsrunde gerne Fragen beantwortet. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten kostenlos Formulare für Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie die neue Vorsorge-Broschüre des Kreisseniorenrats.

Bei der Veranstaltung am 15. November wirken mit: Andreas Kleiß, Leiter der Betreuungsbehörde des Landratsamtes Böblingen; Dr. Dieter W. Lohrer, Notar in Herrenberg; Dr. med. Winfried Schürmann, Chefarzt Krankenhaus Herrenberg; Horst Hörz, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisseniorenrats. Sie werden den interessierten Bürgern die Möglichkeiten der rechtlichen Betreuung und Vorsorge erläutern.

Landrat Roland Bernhard und Herrenbergs Finanzbürgermeisterin Gabrielle Götz-Getzeny begrüßen die Teilnehmer. Manfred Koebler, der Vorsitzende des Kreisseniorenrats, führt durch das Programm.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass aber bereits um 17 Uhr. Denn im Foyer der Stadthalle werden sozial orientierte Organisationen und Vereine ihre Angebote und Dienstleistungen präsentieren.

Immer wieder erhält der Kreisseniorenrat (KSR) Anrufe besorgter Bürger, ob ihre Patientenverfügung geändert werden muss wegen eines veröffentlichten BGH-Urteils. Der KSR gibt Entwarnung: Da in der Böblinger Patientenverfügung Krankheitssituationen genau beschrieben sind, ist keine Änderung erforderlich. Allerdings wurde die Patientenverfügung in den letzten Jahren stets an neue gesetzliche Regelungen und medizinische Erkenntnisse angepasst. Daher wird empfohlen, Patientenverfügungen, die älter sind als drei Jahre, gegen neue auszutauschen. Formulare dazu gibt es vor Ort in der Stadthalle.

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