Ammertalbahn steht bis zum 9. September still

Schienenersatzverkehr zwischen Herrenberg und Tübingen ist eingerichtet

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    Derzeit verkehren keine Züge der Ammertalbahn zwischen Herrenberg und Tübingen Foto: Helmut Schilling

Artikel vom 15. August 2018 - 17:30

HERRENBERG (red/scu). Wegen Sanierungsarbeiten an den Gleisen und an der Entwässerung der Strecke fahren bis einschließlich Sonntag, 9. September, keine Züge der Ammertalbahn zwischen Herrenberg und Tübingen.

Bahnreisende in Richtung Tübingen müssen in diesem Zeitraum auf die Busse des Schienenersatzverkehrs ausweichen, die zwischen 5 und 0 Uhr im 30-Minuten-Takt immer um 18 und 48 Minuten nach der vollen Stunde am ZOB Herrenberg starten. Eine zusätzliche Linie fährt um 5.04 Uhr ab. Weitere Stationen in der Gäu-Stadt sind das Kreiskrankenhaus und die Kirche in Gültstein. Die Fahrtzeit bis nach Tübingen beträgt rund 35 Minuten.

Weiterhin gibt es zwischen 6 und 21 Uhr einen ebenfalls halbstündlich verkehrenden Schnellbus (immer um fünf und 35 Minuten nach der vollen Stunde), der außer dem ZOB Herrenberg nur die Haltestellen in Entringen, Unterjesingen und Tübingen anfährt und etwa 32 Minuten benötigt. Sonntags fährt der Schienenersatzverkehr nur stündlich (48 Minuten nach der vollen Stunde vom ZOB Herrenberg). Fahrräder können in den Bussen nicht mitgenommen werden.

Rund 1,1 Millionen Euro investiert der Zweckverband ÖPNV im Ammertal in die Bauarbeiten auf der rund 22 Kilometer langen Bahnlinie. Weitere Informationen sowie den genauen Fahrplan gibt es unter http://www.ammertalbahn.de im Netz.

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