Schönbuchturm: Morgenstund hat Gold im Mund

Fotograf Ludwig Migl hat dem Schönbuchturm bei Herrenberg als einer der Ersten frühmorgens einen Besuch abgestattet

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Eigentlich ist er ja deutscher Meister der Unterwasserfotografie. Dass er auch Fotos in Perfektion aus luftiger Höhe schießen kann - diesen Beweis tritt der Herrenberger Fotograf Ludwig Migl hiermit an.

Artikel vom 11. Juni 2018 - 17:00

HERRENBERG (mmü). Der KREISZEITUNG jedenfalls hat der frühere Altdorfer, der mittlerweile nach Kayh gezogen ist, gleich einen ganzen Satz voller erstklassiger Bilder vom Schönbuchturm bei Herrenberg zur Veröffentlichung zukommen lassen.

Den Rummel zur Eröffnung des Schönbuchturms am Samstag hat sich Ludwig Migl lieber geschenkt. Stattdessen hat er am Sonntagmorgen die Gunst der Stunde in aller Herrgottsfrühe genutzt und ist die 174 Stufen hinauf gestiegen - noch ehe die Sonne über den Horizont gelinst hat.

Kurz nach fünf Uhr war er oben - allerdings nicht als einziger. Einige andere versprengte Frühaufsteher hatten die gleiche Idee. "Ich bin von dem Turm so begeistert", sagt Ludwig Migl, "und habe mit einem sensationellen Blick gerechnet." Aber es war zunächst einmal völlig zugezogen, wie ein Vorhang hing der Wolkenschleier vor der Natur. Alle anderen gaben die Hoffnung auf. Migl nicht, denn er wusste, "es kann eine ganz besondere Stimmung geben, wenn man wartet." Und das Vorhang löste sich auf.

Morgenstund hat Gold im Mund: Selten kann ein Sprichwort so sehr auf die Buchstäblichkeit seiner Bedeutung zurückgeführt werden. Wie schön der Blick von hier oben über den Schönbuch schweifen kann, wenn der Nebel aus den Wäldern steigt und vom Gold der Sonnenstrahlen aufgefächert wird - Migls Fotokünste dokumentieren es eindrucksvoll und verdichten sich auf zu einem Gutenmorgengruß an unsere Zeitungsleser.

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