40 Tonnen Hilfsgüter für Rumänien

Samariterdienst fährt von Herrenberg aus gen Osteuropa

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    In großer Armut leben Bewohner, denen der Samariterdienst und die evangelische Kirchengemeinde Herrenberg Hilfslieferungen zukommen lassen Foto: red

Artikel vom 21. März 2017 - 17:48

HERRENBERG (red). Letzte Woche schickte der Samariterdienst wieder ein 40 Tonnen schwerer Lastwagen mit Hilfsgütern nach Bulgarien. Nächste Woche wird ein weiterer Lkw in Zusammenarbeit mit der Diakonie Herrenberg nach Rumänien beladen. Es handelt sich dabei um Hilfsgüter für die dortige kirchliche Gemeinde Oradea. Spenden werden noch angenommen.

Der größere Teil geht in die Stadt Mediasch in Siebenbürgen, die von der evangelischen Kirchengemeinde Herrenberg unterstützt wird. Solche Transporte in die Herrenberger Patengemeinde sollen weiterhin zweimal im Jahr durchgeführt werden.

Auch das "Stoppt Hunger Projekt Ukraine", das es seit November 2016 gibt, wird weitergehen. Mit Spendengeldern werden dort vor Ort Lebensmittel gekauft und verteilt. Ziel ist es, den dortigen Einzelhändlern zu helfen und die Wirtschaft anzukurbeln. Der Hilfstransport in die Ukraine wird allerdings erst im April stattfinden, da die zwei beteiligten Pfarrer des internationalen Samariterdienstes erst dann ein Visum bekommen werden. Sie werden beim Aussuchen und Beladen der Hilfsgüter helfen. Diese werden dann im Donbassgebiet an der Front und auch im besetzten Gebiet verteilt.

Spenden an das Hilfswerk Samariterdienst können zu den Öffnungszeiten des Zentrallagers, Schießmauer 3, gegenüber der Volksbankstation angenommen werden. Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 13 Uhr bis 16 Uhr. Gesammelt werden: Haltbare Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Nudeln und Konserven, saubere Kleider, Mäntel und Schuhe, Bettwäsche und Daunenbetten, gut erhaltene Matratzen, Kinderwagen und Buggys, Rollstühle und Gehhilfen, Fahrräder für Kinder und Erwachsene, Verbandsmaterial und Pampers, Krankenhausbetten, stapelbare Stühle und klappbare Tische.

Weitere Informationen gibt es im Internet auf http://www.samariterdienst.de oder telefonisch bei Gerhard Hämmerle vom Samariterdienst unter (0 70 32) 22 122.

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