Galeriezimmer wird Begegnungsstätte

Die Künstlerin Irene Ziegler-Selle richtet in ihrem Haus in Nufringen einen offenen Treffpunkt für Kunstliebhaber ein

Die Nufringer Künstlerin Irene Ziegler-Selle öffnet am Samstag, 16. März, erstmals ihr neu eingerichtetes Galeriezimmer für das kunstinteressierte Publikum. Als Schauraum und Begegnungsstätte gleichermaßen will Ziegler-Selle den hellen Raum neben ihrem Atelier Farbträume in der Calwer Straße verstanden wissen.

Artikel vom 22. Februar 2019 - 15:42

NUFRINGEN (red). Irene Ziegler-Selle hat sich einen lange gehegten Traum erfüllt. In ihrem Haus in Nufringen hat die Künstlerin jüngst neben ihrem Atelier Farbträume ein Galeriezimmer eingerichtet. Die Wände des rund 20 Quadratmeter großen und hellen Raumes hängen voller Bilder - "natürlich ausschließlich eigene Arbeiten", wie Ziegler-Selle betont. Zusätzlich zu den Bildern an den Wänden hat die Künstlerin ein paar Werke auf Staffeleien postiert. Alles in allem gut drei Dutzend Bilder und eine Handvoll Skulpturen. "Die Arbeiten, die ich in meinem neuen Schauraum ausstelle, waren vorher über das ganze Haus verteilt oder aus Platzmangel eingelagert", erklärt sie. "Im Galeriezimmer hat alles seinen Platz. Besucher können jedes Kunstwerk in Ruhe betrachten und auf sich wirken lassen, ohne dass ich sie durchs ganze Haus führen oder womöglich einzelne Bilder eigens hervorholen und anschließend wieder wegräumen muss." Am Samstag, 16. März, öffnet die Künstlerin ihr Galeriezimmer zum allerersten Mal.

Einen thematischen Schwerpunkt hat die aktuelle Ausstellung nicht. Ziegler-Selle war vielmehr daran gelegen, das breite Spektrum ihrer kreativen Arbeit aufzufächern: Dazu zählen die unterschiedlichsten Maltechniken von Aerocolor über Lack bis hin zu Mixmedia, groß- und kleinformatige Kreationen gleichermaßen, ferner abstrakte, figürliche und gegenständliche Bilder: "Eben ein erlesener Ausschnitt aus meinem Gesamtwerk", so die experimentierfreudige Künstlerin. Sie plant, nach einer gewissen Zeit immer mal wieder die ein oder andere Arbeit gegen etwas Neues auszutauschen.

Außer als Schauraum will Irene Ziegler-Selle das neue Galeriezimmer auch als Begegnungsstätte nutzen. "Auf der Couch unter dem Fenster zur Terrasse lässt es sich gemütlich sitzen und, vielleicht bei einer Tasse Tee oder Kaffee über ein bestimmtes Bild, verschiedene Maltechniken und Materialien oder Kunst an sich reden", so die Vorstellung der Künstlerin.

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