Techno-Beats wabern im Gärtringer Freibad über die Wasserfläche

5500 Besucher beim "4. WET Open Air" tanzten und feierten am Samstag im Gärtringer Freibad bis spät in die Nacht

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    Wem es beim Tanzen und Feiern auf der großen Liegewiese zu warm wurde, der hüpfte schnell in das hinter der Bühne gelegene Freibadbecken Foto: Sterk

Artikel vom 01. Juli 2018 - 18:00

Von Chiara Sterk

GÄRTRINGEN. Trocken blieben die fast 5500 Besucher des vierten Gärtringer "WET Open Air" am Samstag garantiert nicht. Neben dem guten Wetter sorgte dafür auch das Freibad, in dem die heiße Sause stattfand. Mit dabei der deutsche Techno- DJ und Produzent Chris Liebing. Bereits um 10.30 Uhr strömten die ersten Besucher ins Gärtringer Freibad und nur eine Stunde später begann die Party auch schon. Eröffnet wurde das diesjährige Techno-Festival WET durch den deutschen Techno-DJ und Produzenten Chris Liebing. Der deutsche DJ gilt als eine der größten Hausnummern der Techno-Szene. WET-Chef und Veranstalter Sascha Ritter freute sich daher besonders, Chris Liebing auf der Bühne zu haben. Und ist auch stolz darauf, das Festival im Gärtinger Freibad auszurichten: "Soweit ich weiß, ist das WET das einzige Freibad-Festival in Süddeutschland."

Techno gilt als funktionale Musik und ist eine Musikrichtung, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre durch die Verschmelzung mehrere Stilarten der elektronischen Tanzmusik entstanden ist. Der Name Techno steht damit wie eine Art Oberbegriff für verschiedene Richtung der elektronischen Tanzmusik. Beim Techno gibt es selten und wenn auch nur sehr wenig Text, die Rhythmen stehen im Vordergrund. Die Strukturen des Techno haben wenig mit dem zu tun was man aus Rock, Pop und Hip-Hop kennt. Der Sound wirkt eher maschinell, kalt und wenig emotional. Dabei ist der Bass oft durchgehend zu hören. Strophen oder Refrains gibt es nicht, die DJs mixen nahtlos Lieder aneinander. Beim diesjährigen WET traten neben Chris Liebing auch Monica Kruse, Deborah Deluca und Klaudia Gawlas auf.

Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen klappte prima

"Vor allem Liebing gilt als eine der Besonderheiten in der Techno-Szene und auch die anderen Acts sind keine Unbekannten", verriet Techno-Fan Dennis. Der kam mit seinen Freunden extra aus Stuttgart. Und die konnten ihm nur zustimmen. "Das Line-Up ist wirklich gut", waren sie sich sicher. "Das tolle an Techno ist, dass man viel mehr tanzt und zwar auch allein", fügte Dennis noch hinzu. Und dass es auch den anderen Gästen gefiel, war zu sehen. Auf dem gesamten Freibadgelände wurde getanzt und gefeiert - bis spät in die Nacht.

"Mit seiner weitläufigen Umgebung ist das Freibad perfekt für ein Festival dieser Art", weiß der Marketingmanager Nils Gelfort. Besonders die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den ortsansässigen Vereinen sowie der Feuerwehr und des DRK klappe super, verriet WET-Chef Sascha Ritter. "Wir haben viele freiwillige Mitarbeiter, die alle dazu beitragen, dass es so gut klappt." Und auch der Freibad-Förderverein Gärtringen ist vertreten. Der hatte sich erst voriges Jahr für das Bestehen des Gärtringer Freibads eingesetzt und mit einem eigens organisierten Spendenlauf Gelder für die Sanierung der Sanitäranlagen gesammelt.

Wem es beim Tanzen und Feiern auf der großen Liegewiese zu warm wurde, der hüpfte schnell in das hinter der Bühne gelegene Freibadbecken. Neben Bier, Softdrinks und Longdrinks war auch für den kleinen Hunger zwischendurch mit Burger, Wraps und Salat gesorgt.

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